Pflegeversicherung für Beamte: Beihilfe + PPV erklärt
Wie sind verbeamtete Lehrer im Pflegefall abgesichert? Alles über Beihilfe, private Pflegepflichtversicherung und Pflegelücke.
Pflegeversicherung für Beamte: Das Wichtigste
Als verbeamteter Lehrer bist du in der privaten Pflegeversicherung (PPV) versichert – nicht in der gesetzlichen sozialen Pflegeversicherung (SPV). Die PPV ist an die PKV geknüpft und wird dort mitgeführt.
Wie funktioniert die Beamten-Pflegeversicherung?
Im Pflegefall springt die Kombination aus Beihilfe und privater Pflegepflichtversicherung ein:
| Pflegegrad | Beihilfe (50%) | PPV-Leistung | Eigenanteil |
|---|---|---|---|
| Pflegegrad 1 | 125 €/Monat | 125 €/Monat | Gering |
| Pflegegrad 2 | 361 €/Monat | 361 €/Monat | Moderat |
| Pflegegrad 3 | 682 €/Monat | 682 €/Monat | Relevant |
| Pflegegrad 4 | 1.023 €/Monat | 1.023 €/Monat | Signifikant |
| Pflegegrad 5 | 1.262 €/Monat | 1.262 €/Monat | Hoch |
Beitrag zur privaten Pflegeversicherung
Der monatliche PPV-Beitrag ist bei den meisten Beamten deutlich günstiger als bei GKV-Versicherten, da keine Einkommensbeiträge erhoben werden. Typische Beiträge: 30–60 €/Monat je nach Alter und Tarif.
Familienmitversicherung in der PPV
Anders als in der GKV gibt es in der PPV keine kostenfreie Familienversicherung. Kinder und Ehepartner ohne eigenes Einkommen müssen eigene PPV-Verträge abschließen. Das ist ein wichtiger Kostenaspekt beim PKV-Wechsel.
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