Referendariat:
Gehalt & Vergütung im Überblick
Was verdienen Referendare wirklich? Alle Bundesländer im Vergleich – mit Netto-Beispielen.
Wie hoch ist die Vergütung im Referendariat?
Referendare erhalten als Beamte auf Widerruf sogenannte Anwärterbezüge. Diese sind deutlich niedriger als ein reguläres Lehrgehalt, aber steuerpflichtig und sozialversicherungsfrei (keine GKV-Beiträge für verbeamtete Referendare).
Anwärterbezüge ca. 1.628 € brutto/Monat (2026). Netto ca. 1.350–1.450 € je nach Steuerklasse.
Ca. 1.555 € brutto. Netto ca. 1.280–1.380 €.
Ca. 1.406 € brutto. Netto ca. 1.150–1.250 €.
Ca. 1.370 € brutto. Netto ca. 1.120–1.220 €.
Ca. 1.490 € brutto. Netto ca. 1.220–1.320 €.
Ca. 1.293 € brutto. Netto ca. 1.060–1.150 €.
Abzüge & Besonderheiten
Verbeamtete Referendare zahlen Lohnsteuer und Kirchensteuer, aber keine Beiträge zur gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Renten- oder Arbeitslosenversicherung. Stattdessen müssen sie sich privat krankenversichern (Beihilfe 50 % + PKV 50 %).
Nebenverdienst im Referendariat
Nebenjobs sind grundsätzlich erlaubt, aber genehmigungspflichtig. Typische Einkommensgrenzen: maximal 400–520 € Nebeneinkommen ohne bürokratischen Aufwand. Größere Nebentätigkeiten müssen beim Dienstherr gemeldet und genehmigt werden.
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