Praktika im Lehramtsstudium
Orientierungspraktikum, Schulpraktikum, Praxissemester: Alle Pflichtpraktika und wie du sie optimal nutzt.
Welche Praktika gibt es im Lehramtsstudium?
Das Lehramtsstudium verknuepft Theorie und Praxis staerker als die meisten anderen Studiengaenge. In der Regel absolvierst du verschiedene Praktika, die aufeinander aufbauen:
Das allererste Praktikum – meist vor oder zu Beginn des Studiums. Du hospitierst nur und unterrichtest noch nicht selbst. Ziel: Herausfinden, ob der Lehrberuf wirklich das Richtige ist.
Im Hauptstudium unterrichtest du erstmals unter Anleitung. Du planst eigene Unterrichtsstunden und lernst Feedback anzunehmen. Meist in beiden Unterrichtsfaechern separat.
Das Herzstueck der praktischen Ausbildung: Du verbringst ein ganzes Semester an einer Schule und kombinierst das mit Begleitseminaren an der Universitaet. In vielen Bundeslaendern Pflicht im Master.
Tipps fuer ein erfolgreiches Praktikum
Such dir eine Schule aus, die zur Schulform passt, an der du spaeter unterrichten moechtest – nicht unbedingt die naechste.
Frage nach, ob du eigene Unterrichtsstunden uebernehmen kannst – auch wenn es nur freiwillig ist. Praxis ist unbezahlbar.
Bitte deine Mentorlehrkraft um ehrliches Feedback nach jeder Unterrichtsstunde. Das hilft mehr als jede Theorie.
Halte deine Erfahrungen schriftlich fest – das hilft beim spaeter geforderten Portfolio im Referendariat.
Unterschiede nach Bundesland
Die Praktikumsanforderungen variieren stark nach Bundesland. In Bayern ist das Schulpraktikum sehr intensiv, in NRW gibt es das umfangreiche Praxissemester. Informiere dich direkt bei deiner Universitaet ueber die genauen Anforderungen.
Nach dem Studium: Das Referendariat
Das Referendariat ist das letzte Mal Praxis vor dem Berufseinstieg. Lies unseren Referendariat-Guide.
Zum Referendariat-Guide