Lehramt Englisch
Englischlehrer werden: Studium, sprachliche Anforderungen, NC und Berufsaussichten im Überblick
Englisch ist das meistunterrichtete Fremdsprachfach in Deutschland – von der Grundschule bis zum Abitur. Als Englischlehrerin oder Englischlehrer unterrichtest du das Fach, das Schülerinnen und Schülern am stärksten die Welt öffnet. Gleichzeitig ist es ein sehr konkurrenzstarkes Fach: Viele Studierende wählen Englisch, wenige Stellen sind frei.
Studium Lehramt Englisch
Das Studium umfasst Linguistik (Sprachstruktur, Phonetik), Literaturwissenschaft (britische und amerikanische Literatur), Kulturwissenschaft und Englisch-Didaktik. Hinzu kommt ein obligatorischer Auslandsaufenthalt (meist 1 Semester in einem englischsprachigen Land), Schulpraktika und das Referendariat.
Sprachliche Anforderungen
Als Englischlehrkraft musst du fließend, nahezu muttersprachlich Englisch sprechen. Im Studium wird ein Sprachniveau von C1/C2 (GER) erwartet – wer im Abitur oder durch Auslandsaufenthalte bereits auf diesem Niveau ist, hat klare Vorteile. Viele Hochschulen verlangen zu Studienbeginn einen Sprachtest.
NC und Zulassung
Englisch ist an vielen Hochschulen zulassungsbeschränkt – der NC liegt je nach Standort zwischen 1,5 und 2,5. Wer nicht sofort zugelassen wird, hat Chancen über: Wartesemester, Hochschulen ohne NC, ein Studium im Ausland oder ein grundständiges Studium mit anschließendem Master of Education.
Berufsaussichten: Konkurrenz ist groß
Englisch ist kein Mangelfach – der Markt ist gesättigt. In vielen Bundesländern gibt es mehr Englischlehrer-Absolventen als offene Stellen. Wer Englisch mit einem Mangelfach (Informatik, Mathematik, Chemie) kombiniert, verbessert seine Chancen erheblich. Alternativ: Stellen an Privatschulen, internationalen Schulen oder im Auslandsschuldienst.
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