Lehrergehalt 2026: Besoldung & Verdienst in Deutschland

A12–A16Besoldungsgruppen für Lehrer
3.600 ۯ Netto Berufseinsteiger
+400 €Mehr Netto als angestellte Lehrer
8Erfahrungsstufen bis zur Endstufe

🏛️ Verbeamtet (Besoldung)
📄 Angestellt (TV-L)
📋 Referendariat




3


Bruttogehalt / Monat
4.821
Netto (geschätzt)
3.310
Jahres-Brutto
57.852

Grundgehalt
4.488 €
Familienzuschlag
0 €
Sonderzahlung (mtl.)
+333 €
Beihilfesatz
50 %
PKV-Beitrag (ca.)
~100 €

📊 Bundeslandvergleich – A13, Stufe 3, ledig

Bayern
4.821 €
4.821 €
Hamburg
4.677 €
Baden-Württemberg
4.580 €
Hessen
4.485 €
NRW
4.340 €
Berlin
4.190 €
Niedersachsen
4.098 €
Sachsen
3.810 €
Thüringen
3.665 €

* Bruttowerte für A13, Stufe 3, ledig, keine Kinder, verbeamtet. Stand: 2026. Die Berechnungen sind Schätzwerte – für verbindliche Auskünfte wende dich an das Landesamt für Besoldung deines Bundeslandes.

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Erfahrungsstufen

Lehrer steigen automatisch auf – in der Regel alle 2–4 Jahre. Stufe 8 ist die höchste und wird nach ca. 16 Jahren erreicht.

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Familienzuschlag

Verheiratete und Eltern erhalten Zulagen. Pro Kind kommen je nach Bundesland 100–200 € brutto dazu.

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Sonderzahlungen

Beamte erhalten in vielen Ländern eine jährliche Sonderzahlung (Weihnachtsgeld). Diese ist in den Jahreswerten eingerechnet.

Als Lehrkraft in Deutschland ist das Gehalt von vielen Faktoren abhängig: Schulform, Bundesland, Berufserfahrung und ob du verbeamtet oder angestellt bist. Diese Seite gibt dir einen vollständigen Überblick – mit aktuellen Zahlen für 2026.

Wie viel verdienen Lehrer in Deutschland?

Das durchschnittliche Bruttoeinstiegsgehalt liegt je nach Bundesland und Schulform zwischen 3.400 € und 4.800 € brutto pro Monat. Nach zehn Jahren Berufserfahrung steigt das Gehalt auf typischerweise 4.500 € bis 5.800 €. Verbeamtete Lehrkräfte profitieren von einem deutlich höheren Nettogehalt, da sie keine Rentenbeiträge zahlen und über die Beihilfe günstigere Krankenversicherungskosten haben.

Besoldungsgruppen für Lehrer

Besoldungsgruppe Schulform Einstieg brutto ca. Endstufe brutto ca.
A12 Grundschule (je nach Bundesland) 3.400 – 3.700 € 4.600 – 4.900 €
A13 Gymnasium, Realschule, Gesamtschule 3.900 – 4.500 € 5.400 – 5.900 €
A14 Fachleitung, Koordinatoren 4.300 – 4.700 € 5.900 – 6.400 €
A15 Schulleitung (mittlere Schulen) 4.700 – 5.100 € 6.300 – 6.800 €
A16 Schulleitung (große Schulen) 5.200 – 5.600 € 6.900 – 7.500 €

Lehrergehalt nach Bundesland

Die Bundesländer legen die Besoldung eigenständig fest. Die Tabelle zeigt das Einstiegsgehalt A13 Stufe 1 (Gymnasiallehrer, verbeamtet, Stand 2026):

Bundesland A13 Stufe 1 (brutto) Besonderheiten
Bayern ca. 4.550 € Besonders attraktive Besoldung
Baden-Württemberg ca. 4.450 € Hohe Lebenshaltungskosten
Hamburg ca. 4.400 € Stadtstaaten-Zuschlag
Hessen ca. 4.350 € Leistungszulagen möglich
NRW ca. 4.300 € Größtes Bundesland
Niedersachsen ca. 4.200 € Mittleres Feld
Brandenburg ca. 4.100 € Ost-West-Angleichung läuft
Sachsen ca. 4.050 € Attraktiv im Ostvergleich

Verbeamtet vs. angestellt: Der Netto-Unterschied

Verbeamtete Lehrkräfte zahlen keine Rentenbeiträge (ca. 9,3 % des Brutto), keine Arbeitslosenversicherung und erhalten die Beihilfe zur Krankenversicherung. Das führt zu einem monatlichen Nettovorteil von 400 – 700 € gegenüber angestellten Kollegen mit vergleichbarem Bruttogehalt. Mehr dazu: Verbeamtung als Lehrer.

Gehaltsentwicklung über die Karriere

  • Familienzuschlag: ca. 140 € für Ehepartner + ca. 230 € je Kind
  • Erfahrungsstufen: Automatischer Aufstieg über 27 Jahre (Stufe 1 → 8)
  • Stellenzulagen: Für Fachbetreuung, Schulleitung oder besondere Aufgaben

Weiterführende Themen

Häufige Fragen

Was verdient ein Grundschullehrer?

Grundschullehrkräfte werden je nach Bundesland in A12 oder A13 eingruppiert. Das Einstiegsgehalt liegt zwischen 3.400 € und 3.900 € brutto. Berlin und Hamburg besolden Grundschullehrkräfte bereits nach A13.

Wie schnell steigt das Gehalt?

Die Erfahrungsstufen steigen automatisch an. Stufe 1→2 nach 1 Jahr, 2→3 nach 2 Jahren, danach alle 3–4 Jahre. Insgesamt beträgt der Gehaltsanstieg über die Karriere rund 1.500 – 2.000 € brutto.

Alle Themen rund ums Lehrergehalt

Wer noch am Anfang der Karriere steht, findet auf unserer Seite zum Referendariat alle Informationen zum Einstieg. Dort zeigen wir auch, was du im Referendariat verdienst. Für Lehrkräfte, die bereits unterrichten, lohnt ein Blick in die aktuellen Besoldungstabellen sowie die Möglichkeit, Ausgaben über die Werbungskosten steuerlich geltend zu machen. Den Unterschied zwischen Pension und Rente erklärt unsere Seite Pension vs. Rente.

Wie viel Prozent des Bruttogehalts bleibt netto?

Das Nettoeinkommen hängt grundsätzlich von mehreren Faktoren ab: Steuerklasse, Familienstand, Kirchensteuerpflicht und der Wahl der Krankenversicherung. Als Faustregel gilt für verbeamtete Lehrer im öffentlichen Dienst:

  • Steuerklasse I (ledig, keine Kinder): ca. 62–65 % des Bruttogehalts verbleiben netto
  • Steuerklasse III (verheiratet, Hauptverdiener): ca. 70–75 % netto
  • Steuerklasse I + PKV (günstig, mit Beihilfe): ca. 65–68 % netto

Bei privaten Krankenkassen mit Beihilfe zahlt ein lediger Lehrer oft nur 90–150 € pro Monat für die PKV – statt 400–500 € in der GKV. Das erhöht das Netto erheblich. In welchem Bundesland du arbeitest, macht dabei einen weiteren Unterschied von bis zu 900 € Bruttogehalt pro Monat – und damit rund 550–600 € Netto.

Lehrergehalt im öffentlichen Dienst: Was gehört dazu?

Das Grundgehalt ist nicht das einzige, was Lehrer im öffentlichen Dienst erhalten. Folgende Bestandteile können das Gesamtgehalt erhöhen:

  • Familienzuschlag: Für verheiratete Beamte sowie für jedes Kind (ca. 140–180 € für Ehepartner, ca. 170–230 € je Kind je nach Bundesland)
  • Stellenzulage: Für besondere Funktionen wie Fachbetreuung, Koordinatoren, Schulleitung
  • Sonderzahlungen: Weihnachtsgeld und (je nach Bundesland) Leistungszulagen
  • Ballungsraumzulage: In einzelnen Bundesländern (z. B. Bayern: Zulage für Ballungsräume wie München)

Das Gesamtgehalt hängt also nicht nur vom Bundesland und der Besoldungsgruppe ab, sondern auch von anderen persönlichen Faktoren wie Familienstand und Wohnort. Grundsätzlich gilt: Je mehr Erfahrungsstufen und Zulagen, desto höher das Bruttogehalt – und damit auch das Netto.

Lehrergehalt vs. andere Berufe im öffentlichen Dienst

Im Vergleich zu anderen Beamtenberufen liegt das Lehrergehalt im Mittelfeld. Polizeibeamte starten oft niedriger (A9/A10), während Richter oder Staatsanwälte höher eingruppiert werden (R-Besoldung). Gegenüber angestellten Fachkräften in privaten Unternehmen sind Lehrer im öffentlichen Dienst durch Pension, Beihilfe und Unkündbarkeit privilegiert – auch wenn das Bruttogehalt auf den ersten Blick nicht immer höher erscheint.

→ Weiterführend: Gehaltsrechner für alle 16 Bundesländer | Gehaltsvergleich nach Bundesland | Pension vs. Rente

🧮 Interaktive Rechner für Lehrer

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Lehrergehalt nach Bundesland

Das Gehalt von Lehrerinnen und Lehrern variiert stark je nach Bundesland. Hier findest du detaillierte Informationen für dein Bundesland:

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