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Lehrer in Bayern — Gehalt, Besoldung & Verbeamtung 2026

Lehrer Gehalt Bayern 2026: Besoldungstabelle A 12 bis A 14 nach Schulart

Was du als Lehrkraft in Bayern verdienst, hängt vor allem von der Schulart ab: An Grund- und Mittelschulen startest du in A 12 und bekommst 2026 zusätzlich 240 € Zulage im Monat, ab 1. September 2028 gilt dort A 13. An Realschule, Gymnasium, Förderschule und beruflichen Schulen ist A 13 das Eingangsamt.

A13: 5.248 €Brutto Einstieg (Bayern)
A12 + 240 €Grund- und Mittelschule (Zulage 2026)
2028A 13 für Grund- und Mittelschule (ab 1. September)
23–28Pflichtstunden je Woche (je nach Schulart)

Besoldungstabelle Lehrer Bayern 2026: A12, A13 und A14 nach Stufen

Bayern besoldet Lehrkräfte an Realschulen, Gymnasien, Förderschulen und beruflichen Schulen im Eingangsamt nach A 13, Lehrkräfte an Grund- und Mittelschulen nach A 12 mit einer jährlich steigenden Zulage (Stufenplan bis 2028). Zum Grundgehalt aus der Tabelle kommen der Orts- und Familienzuschlag (Familienzuschlag) und je nach Amt Amts- oder Stellenzulagen.

Stufe A 12 A 13 A 14
Stufe 4 4.527,30 € – –
Stufe 5 4.720,21 € 5.247,58 € 5.612,74 €
Stufe 6 4.915,43 € 5.460,02 € 5.888,22 €
Stufe 7 5.046,61 € 5.601,65 € 6.071,93 €
Stufe 8 5.177,76 € 5.743,29 € 6.255,61 €
Stufe 9 5.308,94 € 5.884,96 € 6.439,27 €
Stufe 10 5.440,11 € 6.026,59 € 6.622,96 €
Stufe 11 5.571,28 € 6.168,25 € 6.806,64 €

Grundgehalt Bayern, Besoldungsordnung A, Stand 1. Februar 2025 (BayBesG Anlage 3), gültig bis 30. September 2026. A 12 gilt für Lehrkräfte an Grund- und Mittelschulen (plus Zulage), A 13 ist das Eingangsamt an Realschulen, Gymnasien, Förderschulen und beruflichen Schulen, A 14 das erste Beförderungsamt am Gymnasium (Oberstudienrat) und für Funktionsstellen. Die Beträge für Studiendirektoren (A 15) und Oberstudiendirektoren (A 16) stehen im Abschnitt Gymnasium.

Stichtag beachten: Die Tabelle zeigt den geltenden Stand vom 1. Februar 2025; sie gilt bis zum 30. September 2026. Ab dem 1. Oktober 2026 zahlt das Landesamt für Finanzen die Bezüge um 2,82 % erhöht – im Vorgriff und vorbehaltlich der Verabschiedung des Gesetzes (Gesetzentwurf der Staatsregierung, Drs. 19/12912 vom 15. Juli 2026; der Ausschuss für Fragen des öffentlichen Dienstes berät am 29. September 2026). Beschlossen ist die Anpassung damit noch nicht. Bayern übernimmt das Tarifergebnis ein halbes Jahr später als die Tarifbeschäftigten.

Vorgriffswerte ab 1. Oktober 2026 (vorläufig): A 12 4.654,97 € (Stufe 4) bis 5.728,39 € (Stufe 11) · A 13 5.395,56 € (Stufe 5) bis 6.342,19 € · A 14 5.771,02 € (Stufe 5) bis 6.998,59 €. Quelle: Landesamt für Finanzen Bayern, Anlage 3 „gültig ab 1. Oktober 2026“ (amtliche Tabellen) = Drs. 19/12912, Anlage 3. Rechtsstand: Gesetzentwurf, Vorgriffszahlung unter Vorbehalt; Stand: September 2026.

Quelle: Landesamt für Finanzen Bayern (LfF), Anlage 3 — Besoldungsordnung A, Grundgehaltssätze, gültig ab 1. Februar 2025 (amtliche Tabelle). Rechtsstand: in Kraft bis 30. September 2026. Grundgehalt ohne Familienzuschlag und Zulagen; Stand der Prüfung: 24. September 2026.

💡 Wohnort zählt mit: Die frühere Ballungsraumzulage für den Großraum München gibt es für neue Fälle nicht mehr (Art. 94 BayBesG ist aufgehoben). Seit April 2023 zahlt Bayern stattdessen einen Orts- und Familienzuschlag; seine Höhe richtet sich nach der Mietenstufe deines Hauptwohnsitzes und nach deiner Familiensituation (Art. 35 bis 37 BayBesG, Anlage 5). Wer am 31. März 2023 schon Ballungsraumzulage oder Familienzuschlag bekam, erhält die alten Leistungen weiter, solange sie zusammen höher sind als der neue Zuschlag (Art. 109 Abs. 3 BayBesG).

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Lehrer Gehalt in Bayern nach Schulart

In Bayern entscheidet die Schulart, in welchem Amt du nach dem Referendariat startest – und damit, welche Zeile der Besoldungstabelle für dich gilt. Die Übersicht zeigt das Einstiegsamt, das Grundgehalt in der Anfangsstufe und die Unterrichtspflicht bei voller Stelle. Neu eingestellt beginnst du in der ersten Stufe, für die die Tabelle einen Betrag ausweist (Art. 30 Abs. 1 BayBesG): in A 12 ist das Stufe 4, in A 13 Stufe 5. Elternzeiten, Pflegezeiten oder ein Freiwilligendienst können den Start nach vorne verschieben (Art. 31 BayBesG).

Schulart Amt beim Einstieg Grundgehalt Anfangsstufe Pflichtstunden pro Woche
Grundschule Lehrerin/Lehrer, A 12 4.527,30 € (Stufe 4) + 240 € Zulage 28
Mittelschule Lehrerin/Lehrer, A 12 4.527,30 € (Stufe 4) + 240 € Zulage 27
Realschule Studienrätin/Studienrat im Realschuldienst, A 13 5.247,58 € (Stufe 5) 24 (wissenschaftliche Fächer) bis 28
Gymnasium Studienrätin/Studienrat, A 13 5.247,58 € (Stufe 5) 23 (wissenschaftliche Fächer) bis 27
Förderschule Studienrätin/Studienrat im Förderschuldienst, A 13 5.247,58 € (Stufe 5) 26 (Förderzentren)
Berufliche Schulen Studienrätin/Studienrat, A 13 5.247,58 € (Stufe 5) 23 bis 27 (je nach Schule und Fach)

Rechtsstand: Ämter nach BayBesG Anlage 1, Grundgehalt nach Anlage 3 (gültig ab 1. Februar 2025, in Kraft bis 30. September 2026), Zulage nach Art. 108 Abs. 13 BayBesG, Unterrichtspflicht nach der Anlage zur Unterrichtspflichtzeitverordnung (BayUPZV). Ohne Orts- und Familienzuschlag. Ab 1. Oktober 2026 zahlt das Landesamt für Finanzen die Grundgehälter im Vorgriff um 2,82 % erhöht, vorbehaltlich der Verabschiedung des Gesetzes (Drs. 19/12912); die Zulage steigt dabei nicht mit. Stand: September 2026.

Grundschullehrer Gehalt Bayern: A 12 plus Zulage, ab 2028 A 13

Als Grundschullehrerin oder Grundschullehrer startest du in Bayern im Amt „Lehrerin/Lehrer“ der Besoldungsgruppe A 12. Das Grundgehalt beginnt in Stufe 4 mit 4.527,30 € und steigt bis zur Endstufe 11 auf 5.571,28 €. Dazu kommt seit 2024 eine Übergangszulage, die jedes Jahr zum 1. Januar wächst: 2026 sind es 240 € im Monat, 2027 dann 320 € und ab Januar 2028 400 €. Zum 1. September 2028 fällt das A-12-Amt weg; alle Grundschullehrkräfte im Dienst werden dann per Gesetz in das Amt „Studienrätin/Studienrat im Grundschuldienst“ nach A 13 übergeleitet, und die Zulage endet (Stufenplan).

Im Ländervergleich (Stand: September 2026) ist Bayern damit neben Hessen eines von zwei Ländern, die die Besoldung über eine steigende Zulage schrittweise an A 13 heranführen. In elf Ländern gilt A 13 bereits; in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und im Saarland bleibt es bei A 12. Besoldungstabellen aller Länder im Überblick.

Bei voller Stelle unterrichtest du an der Grundschule 28 Wochenstunden. Zusätzlich gilt für verbeamtete Grundschullehrkräfte ein verpflichtendes Arbeitszeitkonto nach der AZKoV: Je nach Altersgruppe unterrichten sie vier Schuljahre lang eine Stunde pro Woche mehr (die letzte Ansparphase endet mit dem Schuljahr 2026/27), nach drei Jahren Wartezeit sinkt ihre Unterrichtspflicht vier Jahre lang um eine Stunde. Schwerbehinderte Lehrkräfte sind ausgenommen. Wie Bayern im Vergleich mit den anderen Ländern dasteht, zeigt der Ratgeber Grundschullehrer-Gehalt im Bundesländervergleich.

Praxisbeispiel: Lena tritt im September 2026 nach dem Referendariat ihre erste Stelle an einer Grundschule an. Sie wird in A 12, Stufe 4 eingestuft: 4.527,30 € Grundgehalt plus 240 € Zulage ergeben 4.767,30 € brutto im Monat, dazu je nach Wohnort und Familie ein Orts- und Familienzuschlag. Ab Oktober 2026 zahlt das Landesamt für Finanzen das Grundgehalt im Vorgriff mit 4.654,97 €, die Zulage bleibt bei 240 € – zusammen 4.894,97 €, vorbehaltlich der Verabschiedung des Gesetzes. Im Januar 2027 steigt die Zulage auf 320 €, im Januar 2028 auf 400 €; ab September 2028 ist Lena in A 13.

Mittelschullehrer Gehalt Bayern: gleiche Besoldung wie an der Grundschule

Lehrkräfte an Mittelschulen werden in Bayern genauso besoldet wie an Grundschulen: Eingangsamt „Lehrerin/Lehrer“ in A 12, Anfangsstufe 4 mit 4.527,30 €, dazu 2026 die Zulage von 240 €. Sie steht allen A-12-Lehrkräften mit Lehramt für Grund- und Mittelschulen (auch dem früheren Volksschullehramt) zu. Wer bereits das erste Beförderungsamt mit Amtszulage innehat, bekommt die halbe Zulage, 2026 also 120 € (Art. 108 Abs. 13 BayBesG). Zum 1. September 2028 werden auch die Mittelschullehrkräfte gesetzlich nach A 13 übergeleitet, dann als „Studienrätin/Studienrat im Mittelschuldienst“.

Der Unterschied zur Grundschule liegt in der Unterrichtspflicht: An Mittelschulen sind es 27 statt 28 Wochenstunden. Das aktuelle verpflichtende Arbeitszeitkonto seit dem Schuljahr 2021/22 betrifft nur Lehrkräfte an Grundschulen.

Praxisbeispiel Teilzeit: Jonas unterrichtet an einer Mittelschule 18 der 27 Pflichtstunden, also zwei Drittel. Grundgehalt und Zulage werden im selben Verhältnis gekürzt (Art. 6 BayBesG): In Stufe 6 erhält er statt 4.915,43 € + 240 € = 5.155,43 € zwei Drittel davon, also 3.436,95 € brutto. Was Teilzeit für die spätere Pension bedeutet, steht im Abschnitt Teilzeit.

Realschullehrer Gehalt Bayern: A 13 als Studienrat im Realschuldienst

An Realschulen ist A 13 das Eingangsamt, die Amtsbezeichnung lautet „Studienrätin/Studienrat im Realschuldienst“. Du startest in Stufe 5 mit 5.247,58 € und erreichst in der Endstufe 11 6.168,25 €. Bis Stufe 8 steigst du alle drei Jahre auf, danach alle vier Jahre, sofern deine Leistungen den Anforderungen des Amtes entsprechen (Art. 30 Abs. 2 und 3 BayBesG). Beförderungsamt ist zunächst dasselbe Amt mit Amtszulage; Leitungsämter wie Zweiter Realschulkonrektor, Realschulkonrektor oder Realschulrektor sind in A 14 eingestuft, Realschuldirektorinnen und -direktoren in A 15.

Die Unterrichtspflicht hängt von deinen Fächern ab: 24 Wochenstunden, wenn du nur wissenschaftliche Fächer unterrichtest, 28 bei ausschließlich musisch-ästhetischen oder praktischen Fächern wie Sport, Musik oder Kunst. Bei gemischtem Einsatz liegt sie gestaffelt dazwischen.

Praxisbeispiel: Miriam unterrichtet an einer Realschule Mathematik und Sport, davon 12 Stunden Mathematik. Nach der Staffel der BayUPZV (10 bis 15 Stunden in wissenschaftlichen Fächern) liegt ihre Unterrichtspflicht bei 26 Wochenstunden – zwei mehr als bei einer Kollegin, die nur Mathematik und Physik unterrichtet. Das Gehalt ist bei beiden gleich: A 13, in Stufe 6 zum Beispiel 5.460,02 €.

Gymnasiallehrer Gehalt Bayern: Studienrat A 13, Oberstudienrat A 14, Studiendirektor A 15

Am Gymnasium beginnst du als Studienrätin oder Studienrat in A 13: 5.247,58 € in Stufe 5 bis 6.168,25 € in Stufe 11. Das erste Beförderungsamt ist die Oberstudienrätin bzw. der Oberstudienrat in A 14 mit 5.612,74 € bis 6.806,64 €. Studiendirektorinnen und Studiendirektoren sind in A 15 eingestuft, ihre Tabelle beginnt in Stufe 6 mit 6.445,94 € und endet bei 7.657,60 €. Oberstudiendirektorinnen und Oberstudiendirektoren, in der Regel die Schulleitung, liegen in A 16 mit 7.104,54 € bis 8.505,91 €. Alle Werte sind Grundgehälter nach BayBesG Anlage 3, Stand 1. Februar 2025.

Unterrichtspflicht: 23 Wochenstunden in wissenschaftlichen Fächern, 27 bei ausschließlich Musik, Kunsterziehung oder Sport, bei gemischtem Einsatz gestaffelt dazwischen. Den Vergleich mit anderen Ländern findest du im Ratgeber Gymnasiallehrer-Gehalt in Deutschland.

Praxisbeispiel: Anna unterrichtet Deutsch und Geschichte und steigt als Studienrätin in Stufe 5 ein (5.247,58 €). Nach drei Jahren erreicht sie Stufe 6 (5.460,02 €). In Stufe 8 liegen zwischen A 13 (5.743,29 €) und A 14 (6.255,61 €) 512,32 € im Monat – so viel ist die Beförderung zur Oberstudienrätin in dieser Stufe beim Grundgehalt wert.

Förderschullehrer Gehalt Bayern: A 13 im Förderschuldienst

Mit dem Lehramt für Sonderpädagogik startest du an bayerischen Förderschulen als Studienrätin oder Studienrat im Förderschuldienst in A 13 – mit denselben Beträgen wie an Realschule und Gymnasium, also 5.247,58 € in Stufe 5. Beförderungsamt ist zunächst dasselbe Amt mit Amtszulage; Leitungsämter wie Sonderschulkonrektor oder Sonderschulrektor sind in A 14 und A 15 eingestuft. An Förderzentren unterrichtest du mit sonderpädagogischem Lehramt 26 Wochenstunden. Nicht zu verwechseln: Förderlehrerinnen und Förderlehrer bilden eine eigene Laufbahn mit dem Eingangsamt A 9.

Praxisbeispiel: Sarah beginnt nach dem Referendariat an einem Förderzentrum: A 13, Stufe 5, 5.247,58 € brutto bei 26 Wochenstunden. Ihr Studienfreund am Gymnasium bekommt dasselbe Grundgehalt, unterrichtet mit wissenschaftlichen Fächern aber 23 Stunden.

Berufsschullehrer Gehalt Bayern: A 13 an beruflichen Schulen

An Berufsschulen, Fachoberschulen und Berufsoberschulen ist das Eingangsamt – wie am Gymnasium – die Studienrätin bzw. der Studienrat in A 13 mit 5.247,58 € in Stufe 5. Die Beförderungswege über Oberstudienrat (A 14), Studiendirektor (A 15) und Oberstudiendirektor (A 16) sind dieselben. Die Unterrichtspflicht beträgt 24 Wochenstunden in wissenschaftlichen oder künstlerischen Fächern, an der Beruflichen Oberschule 23; wer zusätzlich Sport oder musisch-ästhetische Fächer unterrichtet, kommt je nach Anteil auf bis zu 27. Fachlehrerinnen und Fachlehrer sind eine eigene Laufbahn mit dem Eingangsamt A 10 und unterrichten an beruflichen Schulen in der Regel 27 Wochenstunden.

Pflichtstunden: Wie viele Stunden Lehrer in Bayern unterrichten

Die Unterrichtspflicht regelt in Bayern die Unterrichtspflichtzeitverordnung (BayUPZV). Bei voller Stelle sind es 28 Wochenstunden an Grundschulen, 27 an Mittelschulen und 26 für Lehrkräfte mit sonderpädagogischem Lehramt an Förderzentren. An Realschulen und beruflichen Schulen sind es in wissenschaftlichen Fächern 24, an Gymnasien und der Beruflichen Oberschule 23. Musik, Kunst und Sport bringen mehr Pflichtstunden, bei gemischtem Einsatz sinkt die Zahl gestaffelt mit dem Anteil wissenschaftlicher Fächer. Unterrichtest du an mehreren Schularten, zählt die, an der du überwiegend eingesetzt bist (§ 1 Abs. 3 BayUPZV). Wie die anderen Länder das regeln, zeigt die Übersicht Pflichtstunden nach Bundesland.

A 13 für Grund- und Mittelschullehrkräfte: der Stufenplan bis 2028

Bayern hebt die Besoldung an Grund- und Mittelschulen nicht auf einen Schlag an, sondern über eine Übergangszulage, die jedes Jahr zum 1. Januar wächst. Grundlage ist das Gesetz vom 10. August 2023 (GVBl. S. 495): Die Zulage steht heute in Art. 108 Abs. 13 BayBesG, die Überleitung nach A 13 tritt am 1. September 2028 in Kraft. Beides ist damit beschlossen und verkündet – anders als die allgemeine Besoldungserhöhung 2026, die das Landesamt für Finanzen ab Oktober nur im Vorgriff zahlt.

Ab Zulage in A 12 Zulage in A 12 mit Amtszulage
1. Januar 2024 80 € 40 €
1. Januar 2025 160 € 80 €
1. Januar 2026 240 € 120 €
1. Januar 2027 320 € 160 €
1. Januar 2028 400 € 200 €
1. September 2028 Überleitung nach A 13 (Studienrätin/Studienrat im Grund- bzw. Mittelschuldienst), die Zulage entfällt

Zwei Regeln stehen außerdem im Gesetz: Grundgehalt, Zulage und Amtszulagen dürfen zusammen das A-13-Grundgehalt nicht übersteigen, und wer schon vorher ein A-13-Amt übertragen bekommt, verliert die Zulage. Laut Gesetzesbegründung wächst die Zulage nur nach dem Plan, an allgemeinen Besoldungserhöhungen nimmt sie nicht teil. Wer schon vor dem Stichtag 1. September 2028 pensioniert wird, wird nicht mehr übergeleitet; die zuletzt bezogene Zulage zählt dann aber zum ruhegehaltfähigen Betrag. Wie weit die anderen Länder sind, zeigt die Übersicht A 13 für alle Lehrer.

A13 Gehalt Bayern netto: Was bleibt vom Lehrergehalt übrig?

Ein großer Vorteil verbeamteter Lehrkräfte: Es fallen keine Sozialversicherungsbeiträge an (keine Renten-, Arbeitslosen- oder gesetzliche Krankenversicherung als Pflichtbeitrag). Vom Bruttogehalt werden vor allem abgezogen:

  • Lohnsteuer — abhängig von der Steuerklasse.
  • Solidaritätszuschlag (oberhalb der Freigrenze) und ggf. Kirchensteuer.
  • Private Krankenversicherung (PKV) + Beihilfe: Bayern erstattet über die Beihilfe einen Teil der Krankheitskosten; den Rest decken Beamtinnen und Beamte meist über die PKV statt über die gesetzliche Krankenversicherung. Hinzu kommt die Pflegeversicherung.
Beispiel Netto: Weil die Sozialabgaben entfallen, bleibt vom Brutto vergleichsweise viel übrig. Bei Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer und nach 200 € PKV-Beitrag sind es in A 13 Stufe 5 (5.247,58 €) rund 3.880 € netto, in der Endstufe 11 (6.168,25 €) rund 4.430 € – also etwa 72 bis 74 Prozent. An der Grundschule (A 12 Stufe 4 plus 240 € Zulage, 4.767,30 €) bleiben rund 3.580 €. Geschätzt mit dem Lohnsteuertarif 2026; mit Steuerklasse III oder Kindern ist es mehr. Deine persönliche Schätzung liefert der Gehaltsrechner für Lehrkräfte, weitere Beispiele stehen unter Netto-Gehalt für Lehrer.

Einstiegsgehalt: Womit Lehrer in Bayern anfangen

Das Einstiegsgehalt ist der Betrag der Anfangsstufe deiner Besoldungsgruppe —
also das, was ohne jede Anrechnung von Berufserfahrung gezahlt wird. Welche Besoldungsgruppe
das ist, entscheidet die Schulform und die Lehramtsbefähigung (Übersicht nach Schulart). In Bayern ist die Anfangsstufe die erste Stufe, für die die Tabelle einen Betrag ausweist: Stufe 4 in A 12 (4.527,30 €) und Stufe 5 in A 13 (5.247,58 €), Art. 30 Abs. 1 BayBesG.

Drei Dinge werden dabei regelmäßig übersehen:

  • Das Referendariat zählt nicht als Berufserfahrung. Wer den
    Vorbereitungsdienst abschließt, startet danach in der Regel in der Anfangsstufe.
  • Vorherige Berufserfahrung kann angerechnet werden — bei angestellten
    Lehrkräften über die Stufenzuordnung, bei verbeamteten über die Anerkennung förderlicher
    Zeiten. Beides passiert nicht automatisch, sondern muss geltend gemacht werden.
  • Familienzuschlag und Zulagen kommen hinzu und sind im Tabellenwert nicht
    enthalten. Das tatsächliche erste Gehalt liegt deshalb oft über dem reinen Grundgehalt.

Berufserfahrung und Zulagen: Was das Grundgehalt ergänzt

Der Tabellenwert ist nicht das ganze Gehalt. Zwei Faktoren verändern ihn im Lauf der Zeit
erheblich — die Berufserfahrung und die Zulagen.

Erfahrungsstufen. Verbeamtete Lehrkräfte steigen innerhalb ihrer
Besoldungsgruppe automatisch in Stufen auf, je länger sie im Dienst sind. Die Zahl der Stufen
und die Laufzeiten legt das jeweilige Landesbesoldungsgesetz fest, sie unterscheiden sich also
von Bundesland zu Bundesland. In Bayern steigt das Grundgehalt bis Stufe 4 alle zwei Jahre, bis Stufe 8 alle drei Jahre und danach alle vier Jahre, wenn die Leistung den Anforderungen des Amtes entspricht (Art. 30 Abs. 2 und 3 BayBesG).

Bei angestellten Lehrkräften läuft dasselbe Prinzip über die Stufen des TV-L, allerdings
mit festen Laufzeiten: von Stufe 1 nach 2 vergeht ein Jahr, von 2 nach 3 zwei Jahre, dann
drei, vier und fünf Jahre. Bis zur Endstufe 6 sind es damit 15 Jahre
ununterbrochener Tätigkeit.

Zulagen und Zuschläge. Zum Grundgehalt können mehrere Bestandteile
hinzukommen, die in der Besoldungstabelle nicht auftauchen:

  • Familienzuschlag — abhängig von Familienstand und Kindern
  • Amtszulage — für bestimmte Funktionsstellen, etwa in der Schulleitung
  • Stellenzulage — für besondere Aufgaben oder bestimmte Schulformen
  • Jahressonderzahlung — ob und in welcher Höhe eine solche Sonderzahlung
    gezahlt wird, unterscheidet sich zwischen den Ländern am stärksten

Ob und in welcher Höhe diese Bestandteile in Bayern gezahlt werden, regelt das
Landesrecht beziehungsweise der TV-L. Weil sich die Beträge mit jeder Besoldungs- und
Tarifrunde ändern, lohnt vor einer Entscheidung immer der Blick in die aktuelle Fassung.

Probezeit: Dienstunfähig heißt nicht automatisch Pension

Wirst du in der Probezeit dienstunfähig und liegt die Ursache nicht im Dienst, kommt ein Ruhestand nur in Frage, wenn du die versorgungsrechtliche Wartezeit (in der Regel fünf Jahre ruhegehaltfähige Dienstzeit) schon erfüllt hast – und auch dann nur nach Ermessen deines Dienstherrn. Sonst wirst du entlassen. Ein lizenzierter Partner meldet sich mit einem Angebot zur Dienstunfähigkeitsversicherung, passend zu deinem Status.

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Teilzeit als Lehrkraft in Bayern

Verbeamtete Lehrkräfte in Bayern können ihr Deputat auf Antrag reduzieren, etwa für die Betreuung von Kindern oder die Pflege von Angehörigen. Die Besoldung wird dann im Verhältnis der reduzierten zur regelmäßigen Arbeitszeit gezahlt: Wer die Hälfte des Deputats unterrichtet, erhält die Hälfte des Grundgehalts. Der Anspruch auf Beihilfe bleibt in der Teilzeit bestehen. Bei der Pension zählen Teilzeitjahre nur anteilig als ruhegehaltfähige Dienstzeit, was das spätere Ruhegehalt spürbar mindern kann. Welche Teilzeitformen es gibt und wie sich die Entscheidung langfristig auswirkt, erklären die Ratgeber Teilzeit als Lehrer und Teilzeit und Pension.

A 12, A 13 und A 14: Was die Besoldungsgruppen in Bayern bedeuten

A 13 Gehalt in Bayern: Was verdient man damit?

A 13 ist in Bayern das Eingangsamt an Realschulen, Gymnasien, Förderschulen und beruflichen Schulen; für Grund- und Mittelschulen gilt es ab 1. September 2028. Das Grundgehalt liegt zwischen 5.247,58 € in der Anfangsstufe 5 und 6.168,25 € in der Endstufe 11 (Stand 1. Februar 2025). Ab 1. Oktober 2026 zahlt das Landesamt für Finanzen im Vorgriff 5.395,56 € bis 6.342,19 €, vorbehaltlich der Verabschiedung des Gesetzes. Dazu kommen der Orts- und Familienzuschlag und die Beihilfe.

A 12 Gehalt in Bayern: Was verdient man damit?

Nach A 12 werden bis Ende August 2028 die Lehrkräfte an Grund- und Mittelschulen besoldet. Die Spanne reicht von 4.527,30 € in der Anfangsstufe 4 bis 5.571,28 € in der Endstufe 11, dazu kommt 2026 eine Zulage von 240 €. Zum 1. September 2028 werden sie per Gesetz nach A 13 übergeleitet – wer heute in A 12 startet und dann noch im Dienst ist, wechselt also in die höhere Gruppe.

A 14 Gehalt in Bayern: Wer bekommt die Beförderung?

A 14 ist kein Einstiegsamt, sondern ein Beförderungsamt: an Gymnasien und beruflichen Schulen die Oberstudienrätin bzw. der Oberstudienrat, an Realschulen und Förderschulen etwa die Konrektorenämter. Befördert wird nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung, nicht automatisch. Die Besoldung beginnt in Stufe 5 bei 5.612,74 € und erreicht in Stufe 11 6.806,64 € – in der Endstufe also rund 638 € im Monat mehr als A 13. Die vollständigen Stufenwerte stehen in der Tabelle oben.

🗺️ Andere Bundesländer vergleichen

Wie Bayern im Vergleich zu den anderen Ländern abschneidet, zeigt die Übersicht Lehrergehalt im Ländervergleich.

Angestellt statt verbeamtet: Eingruppierung nach TV-L in Bayern

Nicht jede Lehrkraft in Bayern ist verbeamtet. Wer im Angestelltenverhältnis unterrichtet,
wird nicht besoldet, sondern nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L) bezahlt.
Die Eingruppierung richtet sich danach, in welche Besoldungsgruppe die Lehrkraft käme, wenn
sie im Beamtenverhältnis stünde.

Und genau hier steckt der Punkt, den viele Gehaltsvergleiche falsch darstellen:
Eine Paralleltabelle gibt es nicht. Erst ab A 13 ist die Zuordnung
gleichlautend — darunter liegt die Entgeltgruppe jeweils eine Stufe tiefer:

Besoldungsgruppe Entgeltgruppe TV-L
A 11 E 10 *
A 12, A 12a E 11 *
A 13 E 13
A 14 E 14
A 15 E 15

* Für die mit Sternchen markierten Entgeltgruppen sieht die
Entgeltordnung eine monatliche Angleichungszulage vor, die einen Teil des
Abstands ausgleicht. Ihre Höhe ändert sich mit den Tarifrunden — maßgeblich ist die jeweils
geltende Fassung der Entgeltordnung der TdL.

Der Sprung bei A 13 erklärt auch, warum die Anhebung der Grundschulbesoldung auf A 13 für
angestellte Lehrkräfte so viel ausmacht: Wo das Land die Besoldung anhebt, rutscht die
Eingruppierung automatisch mit — von E 11 auf E 13, ohne dass dafür eine eigene Tarifrunde
nötig wäre.

Angestellte Lehrkräfte erhalten zusätzlich eine Jahressonderzahlung.

Da angestellte Lehrkräfte die vollen Sozialversicherungsbeiträge (Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung) zahlen, fällt ihr Netto bei vergleichbarem Brutto spürbar niedriger aus als bei verbeamteten Kolleginnen und Kollegen. Auch Quereinsteiger starten meist im Angestelltenverhältnis.

Verbeamtung, Beihilfe und Pension in Bayern

Verbeamtung in Bayern

Bayern bietet eine der frühesten und zugänglichsten Verbeamtungen im Bundesvergleich:

  • Abschluss des Referendariats (2. Staatsexamen)
  • Bewerbung beim Kultusministerium / Schulamt
  • Einstellung in den Schuldienst (zunächst auf Probe)
  • Probezeit: regelmäßig zwei Jahre (Art. 12 LlbG); bei erheblich überdurchschnittlichen Leistungen kann sie bis auf ein Jahr gekürzt werden (Art. 36 LlbG), wer sich noch nicht bewährt hat, kann bis zu insgesamt fünf Jahre in der Probezeit bleiben
  • Übernahme als Beamter auf Lebenszeit
ℹ️ Altersgrenze für die Verbeamtung in Bayern: Berufen wird nur, wer das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Ausnahmen kann die oberste Dienstbehörde zulassen, bei Beamtinnen und Beamten des Freistaats im Einvernehmen mit dem Finanzministerium (Art. 23 BayBG).

Beihilfe und Krankenversicherung

Zum Gehalt gehört die zweite, oft übersehene Leistung des Dienstherrn: die Beihilfe. Sie übernimmt bei aktiven Lehrkräften in Bayern 50 Prozent der beihilfefähigen Aufwendungen, ab zwei berücksichtigungsfähigen Kindern 70 Prozent – und während der Elternzeit ebenfalls 70 Prozent (Art. 96 Abs. 3 BayBG). Den Rest deckt eine private Krankenversicherung ab. Wie hoch dein Satz genau ausfällt, welche Fristen gelten und was das Landesamt für Finanzen erstattet, steht im Beihilfe-Leitfaden für Bayern.

Für berücksichtigungsfähige Ehepartner gelten 70 %, für Kinder 80 %.

Situation Beihilfesatz
Aktive Lehrkraft 50 %
Aktive Lehrkraft mit zwei oder mehr berücksichtigungsfähigen Kindern 70 %
Im Ruhestand 70 %

Pension und Ruhestandsgehalt

Die bayerische Beamtenpension richtet sich nach den ruhegehaltfähigen Dienstjahren und den ruhegehaltfähigen Bezügen aus dem letzten Amt. Je Dienstjahr kommen 1,79375 Prozent hinzu, nach 40 Dienstjahren ist das Maximum von 71,75 Prozent erreicht (Art. 26 BayBeamtVG).

Dienstjahre Versorgungssatz Ruhegehalt aus A 13, Stufe 11
20 Jahre 35,88 % ~2.213 €
30 Jahre 53,81 % ~3.319 €
40 Jahre 71,75 % ~4.426 €

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Mehr zum Lehrergehalt in Bayern

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Häufige Fragen zum Lehrergehalt in Bayern

Was verdient ein Lehrer in Bayern?

Das hängt von der Schulart ab. An Realschulen, Gymnasien, Förderschulen und beruflichen Schulen startest du in A 13 mit 5.247,58 € brutto (Stufe 5), in der Endstufe sind es 6.168,25 €. An Grund- und Mittelschulen gilt A 12 mit 4.527,30 € bis 5.571,28 € plus 240 € Zulage (2026). Stand: Tabelle vom 1. Februar 2025; ab 1. Oktober 2026 zahlt das Landesamt für Finanzen im Vorgriff 2,82 % mehr, vorbehaltlich der Verabschiedung des Gesetzes.

Was verdient ein Grundschullehrer in Bayern?

Grundschullehrkräfte sind in Bayern in A 12 eingestuft: 4.527,30 € brutto in der Anfangsstufe 4 bis 5.571,28 € in der Endstufe 11, dazu seit 1. Januar 2026 eine Zulage von 240 € im Monat (2027: 320 €, 2028: 400 €). Zum 1. September 2028 werden sie gesetzlich nach A 13 übergeleitet. Hinzu kommt je nach Wohnort und Familie der Orts- und Familienzuschlag.

Wann bekommen Grundschullehrer in Bayern A 13?

Zum 1. September 2028. So steht es im Gesetz vom 10. August 2023 (GVBl. S. 495): Bis dahin gleicht eine jährlich steigende Zulage die Lücke schrittweise aus, danach werden alle Grund- und Mittelschullehrkräfte im Dienst nach A 13 übergeleitet, und die Zulage entfällt.

Was verdient ein Realschullehrer in Bayern?

Realschullehrkräfte starten als Studienrätin oder Studienrat im Realschuldienst in A 13: 5.247,58 € brutto in Stufe 5 bis 6.168,25 € in Stufe 11 (Stand 1. Februar 2025), zuzüglich Orts- und Familienzuschlag. Die Unterrichtspflicht liegt bei 24 Wochenstunden in wissenschaftlichen Fächern.

Was verdient ein Gymnasiallehrer in Bayern?

Als Studienrätin oder Studienrat in A 13 verdienst du 5.247,58 € bis 6.168,25 € brutto, als Oberstudienrat in A 14 5.612,74 € bis 6.806,64 € und als Studiendirektor in A 15 6.445,94 € bis 7.657,60 € (Grundgehalt, Stand 1. Februar 2025). Die Unterrichtspflicht beträgt 23 Wochenstunden in wissenschaftlichen Fächern.

Wie viel bleibt von A 13 in Bayern netto?

Das hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer und Krankenversicherung ab. Geschätzt für Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer und mit 200 € PKV-Beitrag bleiben von A 13 Stufe 5 (5.247,58 €) rund 3.880 € netto, in der Endstufe 11 (6.168,25 €) rund 4.430 €. Sozialversicherungsbeiträge zahlen Beamtinnen und Beamte nicht.

Werden Lehrer in Bayern verbeamtet?

Ja. Bayern verbeamtet Lehrkräfte mit Laufbahnbefähigung (Zweite Staatsprüfung), wenn die gesundheitliche und persönliche Eignung vorliegt und sie das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Ausnahmen von der Altersgrenze kann die oberste Dienstbehörde im Einvernehmen mit dem Finanzministerium zulassen (Art. 23 BayBG). Die Probezeit dauert regelmäßig zwei Jahre.

Was verdient man im Referendariat in Bayern?

Im Vorbereitungsdienst erhältst du Anwärterbezüge. Der Anwärtergrundbetrag beträgt 1.703,44 € (Eingangsamt A 12), 1.735,21 € (A 13) bzw. 1.770,08 € (A 13 mit Strukturzulage) brutto im Monat, gültig seit 1. Februar 2025 (BayBesG Anlage 10). Ab 1. Oktober 2026 zahlt das Landesamt für Finanzen im Vorgriff jeweils 60 € mehr, vorbehaltlich der Verabschiedung des Gesetzes (Drs. 19/12912).

Verdienen angestellte Lehrer in Bayern weniger als verbeamtete?

In der Regel ja. Angestellte Lehrkräfte werden nach dem TV-L (Entgeltgruppen E 11 bis E 13) bezahlt und zahlen volle Sozialversicherungsbeiträge. Dadurch ist ihr Netto bei ähnlichem Brutto niedriger als bei verbeamteten Lehrkräften.

Rechtsgrundlagen und Quellen

Stand: September 2026, geprüft am 24. September 2026. Beträge sind Bruttomonatswerte ohne Orts- und Familienzuschlag, soweit nicht anders angegeben; Netto-Werte sind Schätzungen.

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