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A12 vs. A13 Lehrer: Gehaltsunterschied und Besoldung 2026
Besoldung · A12 · A13 · Lehrer

A12 vs. A13: Was verdient ein Lehrer wirklich mehr?

Der Unterschied zwischen A12 und A13 macht über die gesamte Berufslaufbahn mehr als 100.000 Euro aus. Was steckt dahinter?

~200–350 €Monatliches Mehr in A13
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Was bestimmt A12 oder A13?

Die Besoldungsgruppe für Lehrkräfte hängt vom Lehramt ab. Grundsätzlich gilt: Je höher die Schulart, desto höher die Besoldung. Gymnasial- und Realschullehrkräfte erhalten in der Regel A13, Grundschullehrkräfte häufig nur A12 — obwohl dieser Unterschied politisch umstritten ist und in mehreren Bundesländern abgebaut wird.

📢 Aktuell: NRW, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und weitere Bundesländer haben A13 für alle Lehrämter eingeführt; Bayern und Hessen heben die Grundschulbesoldung schrittweise bis 2028 an. In Baden-Württemberg gilt für Grundschullehrkräfte weiterhin A12.

Konkrete Gehaltsunterschiede A12 vs. A13

Besoldung Stufe 3 (brutto) Stufe 6 (brutto) Stufe 10 (brutto)
A12 (Bayern) – 4.915,43 € 5.440,11 €
A13 (Bayern) – 5.460,02 € 6.026,59 €
Differenz Bayern – +544,59 € +586,48 €
A12 (NRW) – 4.898,95 € 5.502,12 €
A13 (NRW) – 5.438,95 € 6.091,47 €

*Näherungswerte, Stand 2026. Nettobetrag abhängig von Steuerklasse, Familienstand und Bundesland.

NRW: Grundgehalt nach der Tabelle ab 1. April 2026; A 12 beginnt in Stufe 4, A 13 in Stufe 5, eine Stufe 3 gibt es dort nicht.

Bayern: Grundgehalt nach BayBesG Anlage 3, Stand 1. Februar 2025, gültig bis 30. September 2026; ab 1. Oktober 2026 zahlt das Landesamt für Finanzen im Vorgriff 2,82 % mehr, vorbehaltlich der Verabschiedung des Gesetzes (Drs. 19/12912). In Bayern beginnt A 12 in Stufe 4 und A 13 in Stufe 5, eine Stufe 3 gibt es dort nicht. Grund- und Mittelschullehrkräfte in A 12 erhalten 2026 zusätzlich 240 € Zulage und werden zum 1. September 2028 nach A 13 übergeleitet (Stufenplan Bayern).

Vor fünf Dienstjahren dienstunfähig: meist keine Pension

Wirst du vor Ablauf von fünf Jahren ruhegehaltfähiger Dienstzeit dienstunfähig – ein Referendariat im Beamtenverhältnis auf Widerruf zählt in der Regel mit – und liegt die Ursache nicht im Dienst, gibt es in der Regel keine Pension: Du wirst entlassen und in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Ein lizenzierter Partner meldet sich mit einem Angebot zur Dienstunfähigkeitsversicherung, passend zu deinem Status.

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Über die gesamte Berufslaufbahn: Der Unterschied explodiert

Wer 35 Jahre lang 300 € brutto mehr pro Monat verdient, kommt auf einen Unterschied von rund 126.000 € Brutto-Mehrverdienst. Bei der Pension (Ruhegehalt) setzt sich dieser Vorteil fort — A13-Pensionäre erhalten dauerhaft mehr.

Wie wird man aus A12 zu A13 befördert?

Die Beförderung von A12 auf A13 (sofern das Land sie nicht automatisch gewährt) ist an bestimmte Stellen geknüpft — z.B. als Fachbereichsleiterin oder als Beratungslehrerin. In vielen Ländern gibt es diese Stellen nur begrenzt. Der Weg führt über gute Dienstbeurteilungen und die Bewerbung auf ausgeschriebene A13-Stellen.

Welche Bundesländer zahlen schon A13 für alle?

Bundesland A13 für alle Lehrämter Seit / Geplant
Bayern Schrittweise (Zulage seit 1. Januar 2024) Überleitung 1. September 2028
NRW Ja Seit 1. August 2026 (Überleitung kraft Gesetz vom 30. Mai 2023; vorher Zulage seit November 2022)
Niedersachsen Ja 2024
Hessen Schrittweise (Zulage seit 1. August 2023) Überleitung 1. August 2028 vorgesehen
Baden-Württemberg Nein (Grundschule A 12) A 13 nur für Sekundarstufe I und Sonderpädagogik
Sachsen Ja Seit 1. Januar 2019
Sachsen-Anhalt Ja Seit 1. August 2025

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