Fortbildungen für
Lehrerinnen und Lehrer
Welche Fortbildungen sind Pflicht? Was bieten die Länder an, und wie nutzen Sie Fortbildungen für die Karriere?
Fortbildungspflicht für Lehrkräfte
In allen Bundesländern sind Lehrkräfte zur beruflichen Fortbildung verpflichtet. Die genauen Stundenzahlen variieren – in Bayern z. B. sind 30 Stunden pro Jahr vorgesehen, in anderen Ländern gibt es Rahmenpläne für mehrjährige Zeiträume.
Vom Arbeitgeber/Dienstherren angebotene und bezahlte Fortbildungen – verpflichtend, während der Arbeitszeit, keine eigenen Kosten.
Eigeninitiative Weiterbildungen, die von der Schulleitung genehmigt werden müssen. Kosten ggf. selbst zu tragen (aber absetzbar!).
Universitäre Kurse, Verbandsseminare, Online-Kurse – müssen vorab beim Dienstherren gemeldet oder genehmigt werden.
Welche Fortbildungen gibt es?
- Digitale Bildung: Medienkompetenzen, Lernmanagementsysteme, KI im Unterricht
- Didaktik & Methodik: Kooperatives Lernen, Differenzierung, Lernbegleitung
- Sonderpädagogik & Inklusion: Umgang mit Förderbedarfen, DaZ, LRS
- Führung & Schulentwicklung: Für angehende Schulleitungen
- Gesundheit & Stress: Burnout-Prävention, Stressmanagement
- Fachspezifisch: Neue Lehrpläne, Abituraufgabenformate, Fachtagungen
Fortbildungen online – neue Möglichkeiten
Seit 2020 hat der Bereich Online-Fortbildungen stark zugenommen. Plattformen wie die Qualitätsoffensive Lehrerbildung, FIBS (Sachsen), das Bayerische Lehrerinformationssystem oder Mebis bieten kostenlose E-Learning-Kurse für Lehrkräfte an.
Fortbildungsplaner für Lehrkräfte
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