Lehramt Informatik
Informatiklehrer werden: Das Studium, die Nachfrage und warum Informatikerinnen und Informatiker als Lehrkräfte besonders gesucht sind
Informatik ist das am stärksten wachsende Schulfach in Deutschland – und gleichzeitig das Fach mit dem größten Lehrermangel. Wer Lehramt Informatik studiert oder als Quereinsteiger aus der IT-Branche kommt, findet bundesweit offene Stellen, attraktive Einstiegsbedingungen und oft sofortige Verbeamtung.
Warum ist Informatik ein Mangelfach?
IT-Fachkräfte verdienen in der Privatwirtschaft deutlich mehr als im Schuldienst – das schreckt viele potenzielle Lehrkräfte ab. Gleichzeitig wurde Informatik lange vernachlässigt und ist erst in den letzten Jahren als Pflichtfach an Gymnasien und Gesamtschulen eingeführt worden. Das Ergebnis: massiver Lehrermangel in einem wachsenden Fach.
Studium Lehramt Informatik
Du kannst Informatik entweder klassisch auf Lehramt studieren (9–10 Semester, kombiniert mit einem Zweitfach) oder als Quereinsteiger mit einem Informatik-Studium direkt in den Schuldienst eintreten. Manche Bundesländer bieten spezielle Quereinstiegsprogramme mit schulbegleitender pädagogischer Ausbildung an.
Inhalte Lehramtsstudium Informatik
- Programmierung und Algorithmen (Python, Java, C++)
- Datenbanken, Netzwerke, IT-Sicherheit
- Theoretische Informatik (Automaten, Komplexität)
- Informatikdidaktik: Wie erklärt man Programmierung verständlich?
- Medienbildung und digitale Kompetenzen
Gehalt und Einstellungschancen
Informatiklehrkräfte werden in der Regel nach A13 oder A14 besoldet. In einigen Bundesländern gibt es spezielle Zulagen für Mangelfachlehrer. Die Einstellungschancen sind hervorragend: Wer Informatik als Fach mitbringt, bekommt in den meisten Bundesländern sofort eine Stelle und oft auch sofortige Verbeamtung – unabhängig vom aktuellen Einstellungsstopp in anderen Fächern.
Als IT-Profi Quereinsteiger werden
Informatiker sind als Quereinsteiger besonders willkommen. Lies unseren vollständigen Guide.
Zum Quereinsteiger-Guide