Lehramt Sport
Sportlehrer werden: Studium, körperliche Anforderungen, Eignungsprüfung und Berufsaussichten
Sportlehrerinnen und Sportlehrer gehören zu den beliebtesten Lehrkräften an deutschen Schulen – und zu den körperlich gefordertsten. Der Weg ins Sportunterrichtspult führt über ein anspruchsvolles Studium mit Eignungsprüfung, sportlicher Eignung und pädagogischer Ausbildung.
Eignungsprüfung Sport: Was wird getestet?
Vor Studienbeginn musst du eine sportpraktische Eignungsprüfung ablegen. Die genauen Anforderungen variieren je Hochschule, umfassen aber typischerweise:
| Bereich | Typische Anforderungen |
|---|---|
| Leichtathletik | Sprint (100 m), Weitsprung oder Kugelstoßen |
| Schwimmen | 200–400 m, verschiedene Lagen |
| Turnen | Boden, Reck oder Barren (Grundelemente) |
| Spielsport | Basketball, Volleyball oder Handball (Grundtechniken) |
| Ausdauer | Cooper-Test oder 3000-m-Lauf |
Studium Lehramt Sport: Dauer und Inhalte
Das Sportstudium dauert 9–10 Semester. Du studierst Sport kombiniert mit einem zweiten Fach. Inhalte sind sportpraktische Ausbildung in vielen Sportarten, Sportwissenschaft (Trainingslehre, Sportmedizin, Sportpsychologie), Didaktik und Schulpraktika.
Gesundheitsrisiko Sportlehramt
Sportlehrkräfte sind überdurchschnittlich oft von Dienstunfähigkeit betroffen – physische Beschwerden durch Vorführen, Demonstrieren und körperliche Belastung im Unterricht summieren sich. Eine Dienstunfähigkeitsversicherung ist für Sportlehrkräfte besonders wichtig.
Berufsaussichten Sportlehrer
Sport ist an fast allen Schulformen vertreten und gut nachgefragt. Kombiniert mit einem Mangelfach (Mathematik, Chemie, Informatik) sind die Einstellungschancen exzellent. Zusätzliche Qualifikationen (Schwimmrettungsschein, Skiausbildung, Kampfsportlizenzen) erhöhen den Wert als Lehrkraft.
Absicherung für Sportlehrkräfte
Gerade körperlich beanspruchte Lehrkräfte sollten sich gegen Dienstunfähigkeit absichern.
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