Finanzen – April 2026
PKV oder GKV für Lehrer? Der große Vergleich
Warum Beamte mit der richtigen PKV bis zu 400 Euro im Monat sparen können – und wann die GKV besser ist.
Der entscheidende Unterschied: Beihilfe
Als verbeamtete Lehrkraft hast du Anspruch auf Beihilfe vom Dienstherrn. Das bedeutet: Der Staat übernimmt 50–70% deiner Krankheitskosten. Du musst nur noch den Rest privat versichern – und das ist deutlich günstiger als eine volle GKV-Mitgliedschaft.
Private Krankenversicherung (PKV)
- Staat zahlt 50-70% via Beihilfe
- PKV deckt den Rest ab (~100-250 Euro/Monat)
- Sehr gute Leistungen, Chefarztbehandlung
- Beitrag bleibt auch im Ruhestand niedriger
- Eintritt am günstigsten im Referendariat
Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
- Voller Beitrag: ~14,6% + Zusatzbeitrag des Gehalts
- Bei 4.600 Euro brutto: ~350-400 Euro/Monat
- Kinder und Ehepartner kostenlos mitversichert
- Keine Gesundheitsprüfung beim Eintritt
- Für Angestellte (TV-L) Pflicht
Beispielrechnung: Was sparst du wirklich?
| Situation | GKV-Beitrag | PKV-Beitrag | Ersparnis/Monat |
|---|---|---|---|
| Referendar (ledig) | ~230 Euro | ~80-120 Euro | 110-150 Euro |
| Beamter A13 (ledig) | ~360 Euro | ~130-180 Euro | 180-230 Euro |
| Beamter A13 (verheiratet, 2 Kinder) | ~360 Euro | ~280-380 Euro | 0-80 Euro |
Hinweis: PKV-Beiträge variieren stark je nach Anbieter, Eintrittsalter und Tarif. Ein persönlicher Vergleich lohnt sich.
Wann ist die GKV besser?
- Viele Kinder: In der GKV sind Kinder kostenlos mitversichert. In der PKV zahlt jedes Kind extra Beitrag.
- Vorerkrankungen: Bei der PKV gibt es eine Gesundheitsprüfung – Vorerkrankungen können zu Ausschlüssen oder höheren Beiträgen führen.
- Angestellte: TV-L-Angestellte ohne Verbeamtung haben keinen Beihilfeanspruch und zahlen in der PKV den vollen Beitrag.
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