
Koordinator oder Fachbereichsleiter werden: Mehr Gehalt, mehr Aufgaben
Der nächste Karriereschritt nach A13: Fachbereichsleitung, Koordination, Abteilungsleitung. Was dahintersteckt und was es bringt.
Welche Koordinationsstellen gibt es?
Zwischen A13 (Klassenlehrkraft) und A15/A16 (Schulleitung) gibt es in den meisten Schulen Zwischenstufen mit besonderen Aufgaben und entsprechender Vergütung:
| Funktion | Besoldung ca. | Aufgaben |
|---|---|---|
| Fachbereichsleiter | A13 + Zulage / A14 | Fachschaft leiten, Materialen koordinieren |
| Stufenleiter | A14 | Jahrgangsbetreuung, Elternkontakt |
| Abteilungsleiter | A14 | Fachrichtung koordinieren (BBS) |
| Koordinator Sek. I/II | A14 | Stundenplan, Organisationsaufgaben |
| Konrektor | A15 | Stellvertretung der Schulleitung |
Wie kommt man an solche Stellen?
Koordinationsstellen werden intern ausgeschrieben oder von der Schulleitung vergeben. Wichtig sind: gute Dienstbeurteilungen, Engagement in der Schulentwicklung, Bereitschaft zu Mehrarbeit und der Wunsch, Verantwortung zu übernehmen. Kein formales Bewerbungsverfahren ist nötig — oft spricht man die Schulleitung direkt an.
Lohnt sich der zusätzliche Aufwand?
Finanziell: Eine A14-Zulage bedeutet ca. 200–400 € mehr pro Monat brutto — überschaubar für den zusätzlichen Aufwand. Der eigentliche Wert liegt in der Karriereentwicklung und dem erhöhten Einfluss auf die Schulentwicklung. Wer Schulleiter werden will, kommt an diesen Zwischenstationen kaum vorbei.
