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Lehrer in Schleswig-Holstein: Gehalt, Verbeamtung & Referendariat
Bundesland-Guide

Lehrer in Schleswig-Holstein

Zwischen Nord- und Ostsee: Was Lehrerinnen und Lehrer im nördlichsten Bundesland wissen müssen.

A13
Einstieg Gymnasium
~5.353 Euro
Brutto Einstieg A13 (ab 1.1.2026)
18 Mon.
Referendariat

Lehrergehalt in Schleswig-Holstein 2026

Schleswig-Holstein orientiert sich an der Bundesbesoldung und zahlt Gymnasiallehrkräfte in A13 – und seit dem 1. August 2025 auch alle Grundschullehrkräfte (die Überleitung von A12 nach A13 lief seit 2020 über eine jährlich steigende Zulage).

Schulform Besoldung Eingangsstufe (Stufe 4) Endstufe (ca.)
Gymnasium A 13 ~5.353 € bis ~6.579 €
Gemeinschaftsschule A 12 → A 13 ~4.819 – 5.353 € bis ~6.579 €
Grundschule A 13 ~5.353 € bis ~6.579 €
Förderschule A 13 ~5.353 € bis ~6.579 €
Berufsbildende Schule A 13 ~5.353 € bis ~6.579 €
Schulleitung A 14–A 16 über A 13

Quelle: Landtag Schleswig-Holstein, Drucksache 20/4501 — Anlage 5, Grundgehaltssätze Besoldungsordnung A, gültig ab 1. Januar 2026 (amtliche Drucksache). Rechtsstand: in Kraft – vom Landtag am 18. September 2026 beschlossen, verkündet am 2. Oktober 2026 (GVOBl. Schl.-H. 2026/92); Auszahlung samt Nachzahlung voraussichtlich mit den November-Bezügen 2026. Bis dahin wird die Tabelle vom 1. November 2024 gezahlt (A 13 Eingangsstufe 4.987 €; SHBesG Anlage 5). Grundgehalt ohne Familienzuschlag und Zulagen; Stand der Prüfung: 24. September 2026.

Gehalt Grundschullehrer in Schleswig-Holstein

Grundschullehrkräfte in Schleswig-Holstein werden nach Besoldungsgruppe A 13 besoldet. Das Bruttogehalt richtet sich nach der Erfahrungsstufe; hinzu kommen Familienzuschlag und Beihilfe.

In Schleswig-Holstein gilt A 13 seit dem 1. August 2025; zuvor war der Abstand ab 2020 stufenweise über eine Zulage verringert worden. Im Ländervergleich (Stand: September 2026) gehört Schleswig-Holstein damit zu den elf Ländern, in denen Grundschullehrkräfte bereits nach A 13 besoldet werden. Bei A 12 bleiben Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland; Bayern und Hessen heben die Besoldung bis 2028 schrittweise über eine Zulage an. Besoldungstabellen aller Länder im Überblick.

Gehalt an Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein

Lehrkräfte an Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein werden nach Besoldungsgruppe A 13 besoldet. Der Verdienst richtet sich brutto nach der Erfahrungsstufe. Da verbeamtete Lehrkräfte keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen, bleibt vom Brutto überdurchschnittlich viel netto; angestellte Lehrkräfte werden nach TV-L vergütet.

Gehalt Gymnasiallehrer in Schleswig-Holstein (Studienrat)

Gymnasiallehrkräfte in Schleswig-Holstein starten als Studienrat in A 13; mit Beförderung zum Oberstudienrat folgt A 14. Das Bruttogehalt hängt von der Erfahrungsstufe ab und steigt in Funktionsstellen (A 14 bis A 16) weiter an.

Beihilfe in Schleswig-Holstein: 50 % – und der Rest?

Als verbeamtete Lehrkraft ohne Kinder erstattet dir die Beihilfe in Schleswig-Holstein 50 % deiner beihilfefähigen Krankheitskosten, den Rest sicherst du selbst ab. Ein lizenzierter Partner meldet sich mit einem PKV-Angebot, das zu deinem Beihilfesatz passt.

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Verbeamtung in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein verbeamtet Lehrkräfte nach bestandenem Referendariat und Probezeit. Altersgrenze: bis 50 Jahre (§ 48 Landeshaushaltsordnung, seit März 2023; darüber nur mit Einwilligung des Finanzministeriums). Gesundheitsuntersuchung erforderlich. Probezeit: 3 Jahre.

Beihilfe in Schleswig-Holstein – was das Land bei Krankheit übernimmt

Zur Verbeamtung gehört die Beihilfe: 50 Prozent der beihilfefähigen Krankheitskosten, mit zwei oder mehr berücksichtigungsfähigen Kindern 70 Prozent. Für A 12 bis A 15 zieht das Land einen Selbstbehalt von 250 Euro im Jahr ab, der sich je Kind verringert; Chefarzt und Zweibettzimmer sind nicht beihilfefähig. Alles Weitere steht im Beihilfe-Ratgeber für Schleswig-Holstein.

Referendariat in Schleswig-Holstein

Dauer: 18 Monate. Anwärtergrundbetrag: 1.806,53 Euro brutto/Monat (A 13, rückwirkend ab 1. April 2026, Auszahlung ab November). Einstellungstermine: Februar und August. Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen (IQSH) in Kronshagen koordiniert die Ausbildung.

Bewerbung für das Referendariat in Schleswig-Holstein

Über die Zulassung zum Vorbereitungsdienst entscheidet das Bildungsministerium, ausgebildet wird an den Schulen und am IQSH. Beworben wird online über das Portal pbOn im Serviceportal Schleswig-Holstein. Eingestellt wird zweimal im Jahr, zum 1. Februar und zum 1. August. Bewerbungsstichtag ist der 15. September für den Februartermin und der 1. April für den Augusttermin – für den Start am 1. August 2027 also der 1. April 2027. Wer bis zum Stichtag vollständige Unterlagen hochgeladen hat, wird vorrangig berücksichtigt.

Ausgewählt wird nach einer Punkteliste: Jede Bewerbung startet mit 450 Punkten, davon wird die Master- bzw. Examensnote mal 100 abgezogen; Zusatzpunkte gibt es zum Beispiel für Wartezeit oder Vertretungsunterricht. Wer den Master of Education mit 1,8 abschließt, startet also mit 450 − 180 = 270 Punkten. Laut Ministerium erhält in der Regel einen Platz, wer zum Stichtag sein Zeugnis vorlegen kann; im Lehramt an Gymnasien kann es dagegen bis zu 18 Monate Wartezeit geben.

Quelle: Bildungsministerium Schleswig-Holstein: Vorbereitungsdienst, Stand Oktober 2026.

Schleswig-Holstein-Besonderheiten

Gemeinschaftsschule
SH-typisches Schulmodell: Gemeinschaftsschulen führen von Klasse 5 bis 13 und ermöglichen alle Abschlüsse.
Dänische Minderheit
An der deutsch-dänischen Grenze gibt es besondere Schulen der dänischen Minderheit mit eigenen Regelungen.
Ländliche Stellen
In Teilen Schleswig-Holsteins werden dringend Lehrkräfte gesucht – gute Jobchancen für Berufseinsteiger.
Nähe zu Hamburg
Viele Lehrkräfte pendeln nach Hamburg oder arbeiten in beiden Bundesländern – gute Verdienstmöglichkeiten.

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Besoldung Schleswig-Holstein: Besoldungsgruppen, Stufen & Zulagen

Als Landesbeamte werden Lehrkräfte in Schleswig-Holstein nach der Besoldungsordnung A des Besoldungsgesetzes Schleswig-Holstein (SHBesG) eingestuft. Die Beamtenbesoldung besteht aus dem Grundgehalt der Besoldungsgruppe (überwiegend A 12 bis A 13, Funktionsstellen bis A 15) zuzüglich Zulagen.

  • Grundgehalt & Erfahrungsstufen: Das Grundgehalt steigt automatisch mit den Erfahrungsstufen — vom Einstieg bis zur Endstufe wächst das Gehalt über die Dienstjahre deutlich.
  • Familienzuschlag: Verheiratete bzw. verpartnerte Beamtinnen und Beamte erhalten einen Familienzuschlag; pro Kind kommt ein kinderbezogener Anteil hinzu.
  • Besoldungserhöhung 2026: Die Besoldung wird regelmäßig angepasst — eine Erhöhung wirkt auf Grundgehalt und Zulagen.

Angestellte Lehrkräfte in Schleswig-Holstein: Tarifvertrag (TV-L)

Nicht alle Lehrkräfte werden verbeamtet. Angestellte Lehrkräfte werden nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L) bezahlt — in der Regel in den Entgeltgruppen E 11 bis E 13, abhängig von Lehramt und Qualifikation. Hinzu kommt eine Jahressonderzahlung.

Da angestellte Lehrkräfte die vollen Sozialversicherungsbeiträge (Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung) zahlen, fällt ihr Netto bei vergleichbarem Brutto spürbar niedriger aus als bei verbeamteten Kolleginnen und Kollegen. Auch Quereinsteiger starten meist im Angestelltenverhältnis.

Mehr zum Lehrergehalt in Schleswig-Holstein

→ Passend dazu: A13-Gehalt netto für Lehrer — was bei A13 wirklich übrig bleibt.

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Angestellt statt verbeamtet: Eingruppierung nach TV-L in Schleswig-Holstein

Nicht jede Lehrkraft in Schleswig-Holstein ist verbeamtet. Wer im Angestelltenverhältnis unterrichtet,
wird nicht besoldet, sondern nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L) bezahlt.
Die Eingruppierung richtet sich danach, in welche Besoldungsgruppe die Lehrkraft käme, wenn
sie im Beamtenverhältnis stünde.

Und genau hier steckt der Punkt, den viele Gehaltsvergleiche falsch darstellen:
Eine Paralleltabelle gibt es nicht. Erst ab A 13 ist die Zuordnung
gleichlautend — darunter liegt die Entgeltgruppe jeweils eine Stufe tiefer:

Besoldungsgruppe Entgeltgruppe TV-L
A 11 E 10 *
A 12, A 12a E 11 *
A 13 E 13
A 14 E 14
A 15 E 15

* Für die mit Sternchen markierten Entgeltgruppen sieht die
Entgeltordnung eine monatliche Angleichungszulage vor, die einen Teil des
Abstands ausgleicht. Ihre Höhe ändert sich mit den Tarifrunden — maßgeblich ist die jeweils
geltende Fassung der Entgeltordnung der TdL.

Der Sprung bei A 13 erklärt auch, warum die Anhebung der Grundschulbesoldung auf A 13 für
angestellte Lehrkräfte so viel ausmacht: Wo das Land die Besoldung anhebt, rutscht die
Eingruppierung automatisch mit — von E 11 auf E 13, ohne dass dafür eine eigene Tarifrunde
nötig wäre.

Vom Bruttogehalt zum Nettogehalt: Was in Schleswig-Holstein tatsächlich ankommt

Die Besoldungstabelle nennt das Bruttogehalt. Was davon auf dem Konto landet, hängt davon
ab, ob du verbeamtet oder angestellt bist — und der Unterschied ist größer, als die
Bruttozahlen vermuten lassen.

Bei verbeamteten Lehrkräften fallen keine Beiträge zur gesetzlichen
Renten-, Arbeitslosen- und Krankenversicherung an. Abgezogen werden im Wesentlichen
Lohnsteuer und gegebenenfalls Kirchensteuer. Dafür zahlst du deine private
Krankenversicherung selbst — das Land beteiligt sich über die Beihilfe an den Krankheitskosten,
den Restbetrag versicherst du privat. Dieser Beitrag taucht auf keiner Gehaltsabrechnung auf,
mindert das verfügbare Einkommen aber sehr wohl.

Bei angestellten Lehrkräften nach TV-L werden dagegen die vollen
Sozialversicherungsbeiträge abgezogen: Kranken-, Pflege-, Renten- und
Arbeitslosenversicherung, dazu die Umlage für die betriebliche Zusatzversorgung. Der
Abstand zwischen Brutto und Netto ist damit deutlich größer — im Gegenzug baust du Ansprüche
in der gesetzlichen Rentenversicherung und der Zusatzversorgung auf.

Deshalb hinkt der reine Bruttovergleich. Ein verbeamtetes
und ein angestelltes Gehalt mit identischer Bruttosumme führen zu spürbar unterschiedlichen
Nettobeträgen — und die spätere Altersversorgung unterscheidet sich noch einmal grundlegend.
Wer beide Wege gegeneinander abwägt, sollte Netto und Versorgung zusammen betrachten.

Bei Teilzeit sinken die monatlichen Bezüge entsprechend dem Beschäftigungsumfang — die
Abzüge verringern sich mit, das Verhältnis von Brutto zu Netto bleibt aber im Kern gleich.

Wie sich die Abzüge in deinem Fall auswirken, hängt zusätzlich von Steuerklasse,
Kinderfreibeträgen und Kirchensteuerpflicht ab. Eine erste Orientierung gibt der
TV-L-Rechner.

Probezeit: Dienstunfähig heißt nicht automatisch Pension

Wirst du in der Probezeit dienstunfähig und liegt die Ursache nicht im Dienst, kommt ein Ruhestand nur in Frage, wenn du die versorgungsrechtliche Wartezeit (in der Regel fünf Jahre ruhegehaltfähige Dienstzeit) schon erfüllt hast – und auch dann nur nach Ermessen deines Dienstherrn. Sonst wirst du entlassen. Ein lizenzierter Partner meldet sich mit einem Angebot zur Dienstunfähigkeitsversicherung, passend zu deinem Status.

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Einstiegsgehalt: Womit Lehrer in Schleswig-Holstein anfangen

Das Einstiegsgehalt ist der Betrag der ersten Erfahrungsstufe deiner Besoldungsgruppe —
also das, was ohne jede Anrechnung von Berufserfahrung gezahlt wird. Welche Besoldungsgruppe
das ist, entscheidet die Schulform und die Lehramtsbefähigung; die konkreten Beträge stehen
in der Besoldungstabelle auf dieser Seite.

Drei Dinge werden dabei regelmäßig übersehen:

  • Das Referendariat zählt nicht als Berufserfahrung. Wer den
    Vorbereitungsdienst abschließt, startet danach in der Regel in der ersten Stufe.
  • Vorherige Berufserfahrung kann angerechnet werden — bei angestellten
    Lehrkräften über die Stufenzuordnung, bei verbeamteten über die Anerkennung förderlicher
    Zeiten. Beides passiert nicht automatisch, sondern muss geltend gemacht werden.
  • Familienzuschlag und Zulagen kommen hinzu und sind im Tabellenwert nicht
    enthalten. Das tatsächliche erste Gehalt liegt deshalb oft über dem reinen Grundgehalt.

Berufserfahrung und Zulagen: Was das Grundgehalt ergänzt

Der Tabellenwert ist nicht das ganze Gehalt. Zwei Faktoren verändern ihn im Lauf der Zeit
erheblich — die Berufserfahrung und die Zulagen.

Erfahrungsstufen. Verbeamtete Lehrkräfte steigen innerhalb ihrer
Besoldungsgruppe automatisch in Stufen auf, je länger sie im Dienst sind. Die Zahl der Stufen
und die Laufzeiten legt das jeweilige Landesbesoldungsgesetz fest, sie unterscheiden sich also
von Bundesland zu Bundesland.

Bei angestellten Lehrkräften läuft dasselbe Prinzip über die Stufen des TV-L, allerdings
mit festen Laufzeiten: von Stufe 1 nach 2 vergeht ein Jahr, von 2 nach 3 zwei Jahre, dann
drei, vier und fünf Jahre. Bis zur Endstufe 6 sind es damit 15 Jahre
ununterbrochener Tätigkeit.

Zulagen und Zuschläge. Zum Grundgehalt können mehrere Bestandteile
hinzukommen, die in der Besoldungstabelle nicht auftauchen:

  • Familienzuschlag — abhängig von Familienstand und Kindern
  • Amtszulage — für bestimmte Funktionsstellen, etwa in der Schulleitung
  • Stellenzulage — für besondere Aufgaben oder bestimmte Schulformen
  • Jahressonderzahlung — ob und in welcher Höhe eine solche Sonderzahlung
    gezahlt wird, unterscheidet sich zwischen den Ländern am stärksten

Ob und in welcher Höhe diese Bestandteile in Schleswig-Holstein gezahlt werden, regelt das
Landesrecht beziehungsweise der TV-L. Weil sich die Beträge mit jeder Besoldungs- und
Tarifrunde ändern, lohnt vor einer Entscheidung immer der Blick in die aktuelle Fassung.

Wie Schleswig-Holstein im Vergleich zu den anderen Ländern abschneidet, zeigt die Übersicht Lehrergehalt im Ländervergleich.

Häufige Fragen zum Lehrergehalt in Schleswig-Holstein

Was verdient ein Lehrer in Schleswig-Holstein?

Verbeamtete Lehrkräfte in Schleswig-Holstein verdienen je nach Schulform und Erfahrungsstufe ein Grundgehalt nach der Landesbesoldungstabelle (überwiegend Besoldungsgruppe A 13). Hinzu kommen Familienzuschlag und mögliche Zulagen.

Wie viel bleibt von A 13 in Schleswig-Holstein netto?

Da verbeamtete Lehrkräfte keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen, bleibt viel vom Brutto übrig. Nach Lohnsteuer (je nach Steuerklasse), Solidaritätszuschlag, ggf. Kirchensteuer und dem PKV-Beitrag (mit Beihilfe) verbleiben zum Beispiel aus A 13 in der Eingangsstufe bei Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer und mit 200 € PKV-Beitrag derzeit rund 3.720 € netto (4.987,30 € brutto nach der bis zur Auszahlung gezahlten Tabelle vom 1. November 2024) und nach der beschlossenen Anpassung zum 1. Januar 2026 rund 3.950 € (5.352,77 € brutto) – Schätzung mit dem Lohnsteuertarif 2026.

Werden Lehrer in Schleswig-Holstein verbeamtet?

Schleswig-Holstein verbeamtet Lehrkräfte mit Laufbahnbefähigung (2. Staatsexamen), sofern die gesundheitliche und persönliche Eignung vorliegt und die geltende Altersgrenze nicht überschritten ist. In Mangelfächern sind Ausnahmen möglich.

Was verdient man im Referendariat in Schleswig-Holstein?

Im Vorbereitungsdienst erhalten angehende Lehrkräfte in Schleswig-Holstein Anwärterbezüge. Der Anwärtergrundbetrag (Eingangsamt A 13) steigt rückwirkend zum 1. April 2026 auf 1.806,53 € brutto im Monat – der Landtag hat das am 18. September 2026 beschlossen, ausgezahlt wird es mit den Novemberbezügen, bis dahin werden 1.746,53 € gezahlt; in Mangelfächern kann ein Anwärtersonderzuschlag hinzukommen.

Verdienen angestellte Lehrer in Schleswig-Holstein weniger als verbeamtete?

In der Regel ja. Angestellte Lehrkräfte werden nach dem TV-L (Entgeltgruppen E 11 bis E 13) bezahlt und zahlen volle Sozialversicherungsbeiträge. Dadurch ist ihr Netto bei ähnlichem Brutto niedriger als bei verbeamteten Lehrkräften.

Einstieg vs. Endstufe: Die Bruttowerte oben gelten für den Einstieg (Eingangsstufe; in Schleswig-Holstein amtlich Stufe 4 bei A 12 und A 13). Mit den Erfahrungsstufen steigt das Grundgehalt deutlich an — in der Endstufe liegt A 13 in Schleswig-Holstein je nach Erfahrungsstufe unterschiedlich hoch. Den genauen Stufenanstieg zeigt die Besoldungstabelle 2026.

Besoldung in Schleswig-Holstein 2026: Stand der Anpassung

Anpassung 2026: Schleswig-Holstein geht einen eigenen Weg mit Anpassungen jeweils zum Jahresbeginn: rückwirkend +3,2 % zum 1. Januar 2025 (Mindestbetrag 125 €) und +4,0 % zum 1. Januar 2026, danach +3,8 % zum 1. Januar 2027. Der Landtag hat das Gesetz am 18. September 2026 beschlossen, verkündet ist es seit dem 2. Oktober 2026 (GVOBl. Schl.-H. 2026/92). Die neuen Bezüge und die Nachzahlung sollen mit den November-Bezügen 2026 ausgezahlt werden – bis dahin gilt auf der Abrechnung die Tabelle vom 1. November 2024 (Stand: September 2026).

Schleswig-Holstein besoldet Lehrkräfte je nach Lehramt nach A 12 oder A 13; die Angleichung der Grundschullehrkräfte auf A 13 läuft. Verbindlich sind die Tabellen des Dienstleistungszentrums Personal des Landes.

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