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Lehramt Sport — Studium, Gehalt & Berufsaussichten
Lehramt Fach

Lehramt Sport — Studium, Gehalt & Berufsaussichten

  • Lehramt Biologie
  • Lehramt Mathematik
  • Lehramt Deutsch
  • Beliebt
    Hohes Suchvolumen, mittlere Nachfrage
    A 12–13
    Je nach Schulform
    Alle Schulformen
    Breites Einsatzfeld
    2 Fächer
    Immer mit Zweitfach kombiniert

    Lehramt Sport studieren

    Das Sportstudium auf Lehramt kombiniert sportwissenschaftliche Grundlagen (Trainingslehre, Sportmedizin, Sportpädagogik) mit praktischen Sportarten (Schwimmen, Leichtathletik, Mannschaftssport, Turnen). Hinzu kommt die Fachdidaktik Sport. Besonderheit: Es gibt eine Sporteignungsprüfung vor der Zulassung, bei der motorische Grundfähigkeiten geprüft werden.

    Beliebte Fächerkombinationen

    Sport + Biologie (sehr beliebt), Sport + Geographie, Sport + Geschichte, Sport + Mathematik.

    Berufsaussichten Lehramt Sport

    Sport ist als Pflicht- oder Wahlfach an fast allen Schulformen vertreten. Die Nachfrage ist konstant, aber nicht so hoch wie bei Mangelfächern. Die Kombination mit einem Mangelfach verbessert die Einstellungschancen erheblich. Sportlehrkräfte werden besonders an Ganztagsschulen gesucht.

    Tipp: Vor der Bewerbung zum Sportstudium die Eignungsprüfung gut vorbereiten — Schwimmen, Leichtathletik und Geräteturnen werden fast überall geprüft. Wer Sport mit Mathematik oder Informatik kombiniert, hat Top-Einstellungschancen.

    Mehr zum Lehramt allgemein

    Schulformen, Gehalt und Studium auf einen Blick

    Lehramt studieren →

    Die Eignungsprüfung – was tatsächlich verlangt wird

    Sport ist das einzige Lehramtsfach mit einer Aufnahmeprüfung vor der Zulassung, und sie ist der Punkt, an dem die meisten Bewerbungen scheitern. Geprüft werden in der Regel Leichtathletik (Sprint, Sprung, Wurf, Ausdauerlauf), Schwimmen, Geräteturnen sowie ein bis zwei Mannschaftssportarten und häufig Gymnastik oder Tanz. Die Anforderungen unterscheiden sich je Hochschule erheblich – die Prüfungsordnung der Wunschuniversität ist deshalb die einzig verlässliche Quelle.

    Zwei Disziplinen sind erfahrungsgemäß entscheidend: Geräteturnen, weil es sich am wenigsten kurzfristig aufholen lässt und technisch am anspruchsvollsten ist, und Schwimmen, weil dort neben Zeiten oft auch Techniken in mehreren Lagen verlangt werden. Wer erst wenige Wochen vorher zu trainieren beginnt, scheitert meist an genau diesen beiden. Ein Jahr Vorlauf ist realistisch, und viele Hochschulen bieten Vorbereitungskurse an.

    Nachweise, die zusätzlich verlangt werden

    Unabhängig von der Eignungsprüfung fordern die meisten Studien- und Prüfungsordnungen das Rettungsschwimmabzeichen in Silber sowie einen aktuellen Erste-Hilfe-Nachweis – beides oft mit begrenzter Gültigkeit, sodass eine Auffrischung vor dem Referendariat nötig wird. Ohne gültiges Rettungsschwimmabzeichen darfst du später keinen Schwimmunterricht erteilen, was deinen Einsatz an der Schule spürbar einschränkt. Wer beides früh erwirbt, erspart sich Terminstress im ohnehin dichten Studienverlauf.

    Was passiert, wenn ich die Eignungsprüfung nicht bestehe?

    Sie kann in aller Regel wiederholt werden, meist im Folgejahr, teils auch an einer anderen Hochschule mit anderem Anforderungsprofil. Eine nicht bestandene Prüfung schließt das Fach also nicht dauerhaft aus – kostet aber ein Jahr, weshalb sich gründliche Vorbereitung doppelt lohnt.

    In den ersten fünf Dienstjahren meist kein Ruhegehalt

    Wirst du als Anwärter oder Beamter auf Probe dienstunfähig, bekommst du vor Ablauf der fünfjährigen Wartezeit in der Regel kein Ruhegehalt – es sei denn, die Dienstunfähigkeit geht auf einen Dienstunfall oder eine im Dienst erlittene Schädigung zurück – dann greift die Unfallfürsorge. Kostenlose Erstinformation anfordern:

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