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Netto-Gehalt Lehrer 2026 — Was bleibt wirklich übrig?

Netto-Gehalt Lehrer 2026 — Was bleibt wirklich übrig?

Das Brutto-Gehalt ist bekannt — aber was kommt netto auf dem Konto an? Wir rechnen durch, was verbeamtete und angestellte Lehrer 2026 tatsächlich netto verdienen.

~3.100–3.800 €Netto A13 (alleinstehend)
~3.500–4.200 €Netto A13 (verheiratet, 2 Kinder)
Keine SVBeamte zahlen keine Sozialversicherung
Beihilfespart ~200–400 € KV/Monat

Netto-Berechnung: Beamter vs. Angestellter

Beamte und Angestellte haben dasselbe Brutto — aber sehr unterschiedliches Netto. Der entscheidende Unterschied: Beamte zahlen keine Sozialversicherungsbeiträge (keine Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung). Stattdessen gilt:

Abzug Beamter (A13) Angestellter (TV-L E13)
Rentenversicherung — ~9,3 % ≈ −499 €
Krankenversicherung PKV ~150–250 € GKV ~8,75 % ≈ −470 €
Pflegeversicherung — ~2,4 % ≈ −129 €
Arbeitslosenversicherung — ~1,3 % ≈ −70 €
Lohnsteuer (Stk. I) ~900–1.100 € ~900–1.100 €
Kirchensteuer (optional) ~80–100 € ~80–100 €

Sozialabgaben des Angestellten beispielhaft für E 13 Stufe 3 (5.366,89 € brutto, TV-L ab 1. April 2026): Arbeitnehmeranteile Rentenversicherung 9,3 %, gesetzliche Krankenversicherung 7,3 % plus halber Zusatzbeitrag (Durchschnitt 2026: 2,9 %), Pflegeversicherung 1,8 % plus 0,6 % für Kinderlose, Arbeitslosenversicherung 1,3 %; hinzu kommt die VBL-Umlage. Stand: September 2026.

✅ Beamte zahlen dank Beihilfe nur ca. 150–250 € PKV statt über 800 € GKV — ein riesiger Vorteil im monatlichen Netto.

Dein Netto hängt auch an der Krankenversicherung

Als verbeamtete Lehrkraft trägt die Beihilfe nur einen Teil deiner Krankheitskosten, den Rest sicherst du selbst ab – und dieser Beitrag geht von deinem Netto ab. Ein lizenzierter Partner meldet sich mit einem PKV-Angebot, das zu deinem Beihilfesatz passt.

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Netto-Tabelle für Lehrer A13 (2026)

Beispielrechnung: Bundesland Bayern (Besoldungstabelle gültig ab 1. Februar 2025; A 13 beginnt in Bayern in Stufe 5), Steuerklasse I, keine Kirchensteuer, PKV ~200 €. Lohnsteuer nach dem Grundtarif 2026 (§ 32a EStG) mit Solidaritätszuschlag, wie im Gehaltsrechner. Ab 1. Oktober 2026 zahlt Bayern 2,82 % mehr (Vorgriff auf das Anpassungsgesetz):

Erfahrungsstufe Brutto Steuern PKV Netto ca.
Stufe 5 (Eingangsstufe) 5.247,58 € −1.164 € −200 € ~3.850 €
Stufe 8 (mittlere Stufe) 5.743,29 € −1.359 € −200 € ~4.150 €
Stufe 11 (Endstufe) 6.168,25 € −1.534 € −200 € ~4.400 €
ℹ️ Mit Steuerklasse III (verheiratet, Partner nicht berufstätig) oder mit Kinderfreibeträgen erhöht sich das Netto nochmals deutlich.

Netto mit Familie (Steuerklasse III, 2 Kinder)

Annahmen: Splittingtarif 2026 (Steuerklasse III), Familienzuschlag Bayern für Ehegatte und zwei Kinder (Näherungswert), PKV 200 € wie oben – die Kinder sind zu 80 % beihilfeberechtigt, ihr Beitrag ist hier nicht enthalten –, ohne Kirchensteuer. Kinderfreibeträge wirken beim Lohnsteuerabzug nur auf Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.

Besoldung Brutto inkl. Familienzuschlag Netto ca.
A13 Stufe 5 (Bayern, Eingangsstufe) ~5.750 € ~4.700 €
A13 Stufe 8 (Bayern) ~6.250 € ~5.050 €
A14 Stufe 5 (Bayern, Eingangsstufe) ~6.100 € ~4.950 €
💡 Kindergeld (259 € pro Kind seit 1. Januar 2026, § 66 EStG) kommt noch obendrauf — macht bei 2 Kindern weitere 500 € netto pro Monat.

Netto-Vergleich: Bundesländer A13 in der Eingangsstufe

Das Netto hängt stark vom Bundesland ab — durch unterschiedliche Grundgehälter und Zulagen. Die Tabelle zeigt den jeweils gezahlten Stand (Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer, PKV 200 € abgezogen); Schleswig-Holstein zahlt die zum 1. Januar 2026 beschlossene Erhöhung erst ab November 2026 nach, Bayern erhöht zum 1. Oktober 2026 im Vorgriff:

Bundesland Brutto A13 (Eingangsstufe) Netto ca. (Stk. I)
Hessen 5.353,60 € (Stufe 2) ~3.900 €
Baden-Württemberg 5.332,12 € (Stufe 3) ~3.900 €
Bayern 5.247,58 € (Stufe 5) ~3.850 €
Nordrhein-Westfalen 5.221,48 € (Stufe 5) ~3.850 €
Rheinland-Pfalz 5.120,01 € (Stufe 4) ~3.800 €
Thüringen 5.073,12 € (Stufe 5) ~3.750 €
Brandenburg 5.072,24 € (Stufe 5) ~3.750 €
Berlin 5.060,75 € (Stufe 1) ~3.750 €
Schleswig-Holstein 4.987,30 € (Stufe 4) ~3.700 €
Sachsen 4.975,10 € (Stufe 3) ~3.700 €
Bremen 4.970,00 € (Stufe 5)* ~3.700 €
Mecklenburg-Vorpommern 4.956,08 € (Stufe 4) ~3.700 €
Sachsen-Anhalt 4.952,80 € (Stufe 1) ~3.700 €
Hamburg 4.939,24 € (Stufe 1) ~3.650 €
Niedersachsen 4.937,05 € (Stufe 4) ~3.650 €
Saarland 4.876,99 € (Stufe 4) ~3.650 €

* Bremen: Die Tabelle zeigt die rechtlich geltenden Beträge ab 01.02.2025; Bremen zahlt seit der Senatsentscheidung vom 07.10.2025 unter Vorbehalt rund 0,15 % mehr (3,80 statt 3,65 % ab 01.12.2024). Ein neues Besoldungsgesetz (Drs. 21/1996) ist in der Bürgerschaft, die Nachzahlung ist für November/Dezember 2026 angekündigt.

Quelle: Grundgehälter nach den amtlichen Besoldungstabellen der Länder (Stand je Land, Nachweise auf den Landesseiten); Netto vereinfacht nach § 32a EStG 2026 (Grundtarif) und SolZG, identisch mit dem Gehaltsrechner; Familienzuschlag, Kinderfreibeträge und Sonderzahlungen nicht enthalten. Stand: September 2026.

ℹ️ Alle Angaben sind Näherungswerte. Das tatsächliche Netto hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer, PKV-Beitrag, Kinderzahl und weiteren Faktoren ab.

Vor fünf Dienstjahren dienstunfähig: meist keine Pension

Wirst du vor Ablauf von fünf Jahren ruhegehaltfähiger Dienstzeit dienstunfähig – ein Referendariat im Beamtenverhältnis auf Widerruf zählt in der Regel mit – und liegt die Ursache nicht im Dienst, gibt es in der Regel keine Pension: Du wirst entlassen und in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Ein lizenzierter Partner meldet sich mit einem Angebot zur Dienstunfähigkeitsversicherung, passend zu deinem Status.

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Gesamtvorteil: Beamter vs. Angestellter im Vergleich

Auf den ersten Blick sieht das Beamtengehalt wenig attraktiver aus als ein TV-L-Gehalt. Doch der Gesamtvorteil über die Lebensarbeitszeit ist erheblich:

+200–400 €/Monat
KV-Ersparnis durch Beihilfe
+~700 €/Monat
Pension vs. Rente im Alter
+Sicherheit
Unkündbarkeit, Dienstunfall

Angestellt statt verbeamtet: Was das beim Netto ausmacht

Die Tabellen auf dieser Seite gelten für verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer. Ein erheblicher Teil des Kollegiums ist aber angestellt — und dort entsteht das Nettogehalt nach völlig anderen Regeln. Wer beide Wege vergleicht, sollte die Unterschiede kennen, weil sie das Einkommen stärker prägen als jede Steuerklasse.

Eingruppierung statt Besoldung

Angestellte Lehrkräfte werden nicht besoldet, sondern nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L) bezahlt. Maßgeblich ist die Eingruppierung in eine Entgeltgruppe, und die richtet sich nach Lehramt, Schulform und Vorbildung. Wichtig — und regelmäßig missverstanden: Es gibt keine Paralleltabelle, in der jede Besoldungsgruppe eine gleichwertige Entgeltgruppe hätte. Wer verbeamtet in A 12 läge, landet angestellt typischerweise in E 11; erst ab A 13 sind die Bezeichnungen gleichlautend (E 13).

Zwei Besonderheiten. Innerhalb der Entgeltgruppe steigt das Gehalt über Stufen, die sich nach der einschlägigen Berufserfahrung richten — nicht nach Lebensalter. Und: Hessen ist nicht Mitglied der Tarifgemeinschaft deutscher Länder und wendet einen eigenen Tarifvertrag an (TV-H). Wer dort vergleicht, darf die TdL-Tabellen nicht ungeprüft übernehmen.

Warum das Netto so deutlich auseinandergeht

Der größte Hebel ist nicht das Bruttogehalt, sondern was davon abgeht. Angestellte zahlen volle Sozialabgaben — Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung. Bei Beamtinnen und Beamten entfallen diese Beiträge; dafür tragen sie ihren Krankenversicherungsanteil selbst und erhalten Beihilfe. Deshalb kann ein niedrigeres Brutto im Beamtenverhältnis zu einem höheren Verdienst auf dem Konto führen als ein höheres Brutto im Angestelltenverhältnis.

Für die Karriereplanung heißt das: Ein Vergleich lohnt nur netto und über die gesamte Laufbahn, einschließlich der späteren Versorgung. Welche Voraussetzungen für eine Verbeamtung erfüllt sein müssen und bis zu welchem Alter sie möglich ist, unterscheidet sich je Bundesland — das ist bei einem Wechsel oft die wichtigere Frage als die Höhe der aktuellen Entgeltgruppe.

Netto optimieren durch gute Absicherung

Wer seine Finanzen im Blick hat, denkt auch an die DU-Versicherung — denn im Ernstfall sinkt das Netto dramatisch.

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Netto-Gehalt für Lehrkräfte: Was bleibt wirklich übrig?

Das Netto-Gehalt von Lehrkräften hängt von mehreren Faktoren ab: Besoldungsgruppe, Familienstand, Steuerklasse und Bundesland. Ein verbeamteter Lehrer wird anders bezahlt als ein angestellter Lehrer – und das wirkt sich spürbar auf die Höhe des monatlichen Netto aus.

Einstiegsgehalt und Entwicklung

Das Einstiegsgehalt für Lehrkräfte an Grundschule und Gymnasium variiert stark je nach Bundesland. In Bayern und Baden-Württemberg starten Grundschullehrer mit einem Brutto von ca. 4.400–4.900 Euro, was netto (Steuerklasse I, keine Kinder) etwa 3.300–3.700 Euro entspricht.

In Berlin beginnen Lehrkräfte in der Regel in A12 oder E11 TV-L. Wer als Angestellter beschäftigt ist, richtet sich nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L). Verbeamtete Lehrer erhalten hingegen Besoldung nach dem jeweiligen Landesbesoldungsgesetz – beides führt zu unterschiedlicher Höhe beim Netto-Gehalt.

Wie viel wird bezahlt – Überblick nach Erfahrungsstufe

Erfahrungsstufe Brutto (A13) Netto ca. (StKl. I)
Eingangsstufe (je Land Stufe 1 bis 5) 4.877–5.354 Euro 3.650–3.900 Euro
mittlere Stufe (nach rund 10 Jahren) 5.550–6.100 Euro 4.050–4.400 Euro
Endstufe (je Land Stufe 8 bis 12) 6.074–6.770 Euro 4.350–4.750 Euro
Tipp: Lehrkräfte im Angestelltenverhältnis profitieren vom Tarifvertrag der Länder (TV-L), der regelmäßige Gehaltserhöhungen garantiert. Verbeamtete Lehrkräfte haben durch den Beihilfeanspruch bei Krankheitskosten zusätzliche finanzielle Vorteile.

Bundesland-Vergleich: Höhe des Netto-Gehalts

Die Höhe des Netto-Gehalts unterscheidet sich zwischen den Bundesländern erheblich. Bayern, Hessen und Baden-Württemberg bezahlen ihre Lehrkräfte im Vergleich am besten – hier bleibt netto oft 200–400 Euro mehr als in ostdeutschen Bundesländern. Berlin liegt im Mittelfeld und hat in den letzten Jahren die Besoldung deutlich angehoben.

Wichtig: Das Einstiegsgehalt für Grundschul-Lehrkräfte liegt in manchen Bundesländern noch unter A13 – die vollständige Umsetzung von „A13 für alle“ ist nicht überall abgeschlossen.

Was vom Gehalt bleibt, wenn der Dienst endet

Die Besoldung fällt bei vorzeitiger Dienstunfähigkeit auf einen Bruchteil. Kostenlose Erstinformation anfordern:

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Netto-Gehalt nach Bundesland

Detaillierte Infos für dein Bundesland:

Gehalt Lehrer Gymnasium: Was bleibt netto?

Gymnasiallehrkräfte starten als Studienrat in A 13 — es gelten damit genau die Werte aus der Netto-Tabelle oben. In Bayern beginnt A 13 in Stufe 5: Zum Einstieg bleiben von 5.247,58 € brutto etwa 3.850 € netto, in Stufe 8 rund 4.150 € und in der Endstufe 11 etwa 4.400 € (Steuerklasse I, PKV 200 €). Die Werte gelten für Steuerklasse I ohne Kinder; mit Familie liegt das Netto spürbar höher.

Der Unterschied zum angestellten Kollegen in E13 entsteht nicht beim Brutto, sondern bei den Abzügen: Als Beamter entfallen Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherungsbeiträge, und die Krankenversicherung kostet dank Beihilfe nur einen Bruchteil. Wer über eine Beförderung nach A 14 nachdenkt: Das ist ein Beförderungsamt und keine automatische Stufe — es setzt eine freie Planstelle voraus.

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