
Die Bedingungen für Lehrkräfte unterscheiden sich in Deutschland erheblich je nach Bundesland – beim Gehalt, der Verbeamtung, den Altersgrenzen und den Arbeitsbedingungen. Diese Übersicht hilft dir, das beste Bundesland für deine Karriere zu finden.
Bundesländer im Vergleich: Gehalt & Verbeamtung
| Bundesland | A13 Einstieg (brutto) | Verbeamtungsalter | Lehrermangel |
|---|---|---|---|
| Hessen | 5.353,60 € | bis 50 | Hoch |
| Baden-Württemberg | 5.332,12 € | bis 42 (Ausn. mögl.) | Hoch |
| Bayern | 5.247,58 € | bis 45 | Mittel |
| NRW | 5.221,48 € | bis 42 (Schwerbeh. 45) | Sehr hoch |
| Rheinland-Pfalz | 5.120,01 € | bis 45 | Hoch |
| Thüringen | 5.073,12 € | bis 47 | Sehr hoch |
| Brandenburg | 5.072,24 € | bis 47 | Sehr hoch |
| Berlin | 5.060,75 € | bis 47 (Bestand bis 52) | Sehr hoch |
| Sachsen | 4.975,10 € | bis 42 | Sehr hoch |
| Hamburg | 4.939,24 € | bis 45 | Hoch |
| Niedersachsen | 4.937,05 € | bis 45 | Hoch |
Stand der Angaben: Grundgehalt der Besoldungsgruppe A 13 in der jeweiligen Eingangsstufe des Landes — das ist der Betrag, mit dem eine Lehrkraft nach dem Referendariat startet. Die Länder passen ihre Besoldung zu unterschiedlichen Zeitpunkten an; die Tabelle führt den jeweils gezahlten Stand: Baden-Württemberg 1.4.2026; Bayern 1.2.2025; NRW 1.4.2026; Thüringen 1.2.2025; Brandenburg 1.7.2024; Berlin 1.4.2026; Hessen 1.7.2026; Sachsen 1.4.2026; Rheinland-Pfalz 1.4.2026; Hamburg 1.2.2025; Niedersachsen 1.4.2026. Rechtsstand geprüft am 24. September 2026.
Was sich noch ändert: Bayern: +2,82 % ab 1.10.2026 im Vorgriff (Gesetzentwurf Drs. 19/12912) · Thüringen: +2,8 % ab 1.4.2026 im Verfahren · Brandenburg: Neufestsetzung +7 bis 18 % rückwirkend zum 1.1.2026 beschlossen, Auszahlung mit den Dezember-Bezügen 2026 · Hessen: +3,02 % ab 1.7.2026 in Kraft (Gesetz vom 3.9.2026) – in der Tabelle enthalten · Rheinland-Pfalz: +3,3 % ab 1.4.2026 in Kraft (Landesgesetz vom 22.9.2026, GVBl. Nr. 29 vom 24.9.2026) – in der Tabelle enthalten · Hamburg: +2,8 % ab 1.4.2026 im Verfahren.
Welches Bundesland lohnt sich am meisten?
Bayern und Baden-Württemberg gelten als besonders attraktiv für Gymnasiallehrkräfte – hohe Besoldung, gute Infrastruktur. Allerdings sind die Lebenshaltungskosten (vor allem Miete in München, Stuttgart) ebenfalls hoch. Berlin und Brandenburg bieten ein attraktives Stadtleben mit hoher Altersgrenze bei der Verbeamtung – ideal für Quereinsteiger und Spätentschlossene.
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Bundeslandübergreifende Themen für Lehrkräfte
Egal in welchem Bundesland du unterrichtest: Das Lehrergehalt und die Besoldungstabellen unterscheiden sich regional erheblich. Auch die Verbeamtung und deren Voraussetzungen variieren nach Bundesland. Wer noch im Referendariat ist, findet auf unserer Übersichtsseite alle wichtigen Einstiegsinformationen. Für die finanzielle Absicherung sind zudem die Versicherungen für Lehrer relevant.
Alle Bundesländer im Überblick
Wähle dein Bundesland für detaillierte Informationen zu Gehalt, Einstellung und Verbeamtung:
- Bayern – Sehr hohe Besoldung (Spitzenreiter ist Baden-Württemberg), Altersgrenze 45 Jahre
- Nordrhein-Westfalen – Größtes Bundesland, TV-L und Verbeamtung
- Berlin – Altersgrenze 47 J. (Bestandslehrkräfte befristet bis 52), starker Lehrerbedarf
- Sachsen – Attraktive Einstellungsbedingungen
- Hamburg – Stadtstaatszulage und gute Besoldung
- Brandenburg – Schuldienst mit Quereinstiegsprogrammen
- Thüringen – Verbeamtung und Gehaltsentwicklung
- Niedersachsen – Besoldung und Einstellung