Tarifrunde 2026: Was die Besoldungserhöhung für Lehrer bedeutet

Tarifrunde 2026: Was die Besoldungserhöhung für Lehrer bedeutet
Besoldung · Tarifrunde · Juni 2026

Tarifrunde 2026: Was die neuen Bezüge für Lehrer bedeuten

Alle Bundesländer haben Anpassungen beschlossen. Was sich konkret ändert — und was du jetzt tun solltest.

Das Ergebnis der Tarifrunde im Überblick

Die Tarifrunde 2026 für den öffentlichen Dienst (TVöD Bund/Kommunen: abgeschlossen, TV-L: Ergebnis übertragen) bringt Beamten in den meisten Bundesländern Erhöhungen zwischen 2,5 % und 4,5 %. Besonders unten auf der Besoldungsskala gibt es überproportionale Erhöhungen — ein politisches Signal zur Nachwuchsgewinnung.

📊 Die Erhöhungen werden bundesweit als Besoldungsanpassung auf Beamte übertragen — allerdings mit teils mehrmonatiger Verzögerung.

Was bedeutet das konkret für A13-Lehrkräfte?

BundeslandErhöhungMonatlicher Mehrwert A13
Bayern+3,2 %ca. +148 €
NRW+3,5 %ca. +152 €
Baden-Württemberg+2,8 %ca. +126 €
Berlin+2,5 %ca. +108 €
Sachsen+4,0 %ca. +156 €

Rückwirkende Zahlung: Nachzahlungen möglich

Viele Länder zahlen die Erhöhungen rückwirkend zum 1. Januar — das bedeutet Nachzahlungen für die vergangenen Monate. Überprüfe deinen Dezember-Bezügeabrechnung auf entsprechende Positionen.

Was solltest du jetzt tun?

1. Bezügeabrechnung prüfen — stimmt die neue Grundlage? 2. Überprüfe, ob sich die Erhöhung auch auf PKV-Beiträge auswirkt (höheres Einkommen = ggf. niedrigerer Beihilfesatz in bestimmten Konstellationen). 3. Denk an die Pension: jede Erhöhung wirkt sich dauerhaft auf das Ruhegehalt aus.

📌 Unser Tipp: Nutze die Gehaltserhöhung als Anlass, deine Versicherungen zu prüfen. Stimmt die PKV noch zu deiner Situation? Hast du eine DU-Versicherung?
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