
Tarifrunde 2026: Was die neuen Bezüge für Lehrer bedeuten
Alle Bundesländer haben Anpassungen beschlossen. Was sich konkret ändert — und was du jetzt tun solltest.
Das Ergebnis der Tarifrunde im Überblick
Die Tarifrunde 2026 für den öffentlichen Dienst (TVöD Bund/Kommunen: abgeschlossen, TV-L: Ergebnis übertragen) bringt Beamten in den meisten Bundesländern Erhöhungen zwischen 2,5 % und 4,5 %. Besonders unten auf der Besoldungsskala gibt es überproportionale Erhöhungen — ein politisches Signal zur Nachwuchsgewinnung.
Was bedeutet das konkret für A13-Lehrkräfte?
| Bundesland | Erhöhung | Monatlicher Mehrwert A13 |
|---|---|---|
| Bayern | +3,2 % | ca. +148 € |
| NRW | +3,5 % | ca. +152 € |
| Baden-Württemberg | +2,8 % | ca. +126 € |
| Berlin | +2,5 % | ca. +108 € |
| Sachsen | +4,0 % | ca. +156 € |
Rückwirkende Zahlung: Nachzahlungen möglich
Viele Länder zahlen die Erhöhungen rückwirkend zum 1. Januar — das bedeutet Nachzahlungen für die vergangenen Monate. Überprüfe deinen Dezember-Bezügeabrechnung auf entsprechende Positionen.
Was solltest du jetzt tun?
1. Bezügeabrechnung prüfen — stimmt die neue Grundlage? 2. Überprüfe, ob sich die Erhöhung auch auf PKV-Beiträge auswirkt (höheres Einkommen = ggf. niedrigerer Beihilfesatz in bestimmten Konstellationen). 3. Denk an die Pension: jede Erhöhung wirkt sich dauerhaft auf das Ruhegehalt aus.
