Lehramt Realschule — Studium, Gehalt & Verbeamtung
Realschullehrerin oder Realschullehrer werden: Was das Studium umfasst, was du verdienst und wie Verbeamtung und Einstellung an Realschulen funktionieren.
Lehramt Realschule — was steckt dahinter?
Lehrkräfte an Realschulen unterrichten in den Klassen 5–10 und bereiten Schülerinnen und Schüler auf weiterführende Schulen oder Berufsausbildungen vor. Je nach Bundesland heißt die Schulform unterschiedlich: Realschule (Bayern, BW), Mittelschule (Bayern ab 2011), Sekundarschule (Berlin, Sachsen-Anhalt) oder Oberschule (Niedersachsen, Bremen).
Studium Lehramt Realschule / Sekundarstufe I
Das Studium dauert je nach Bundesland 6–8 Semester (Bachelor/Master oder Staatsexamen). Du studierst zwei Unterrichtsfächer plus Bildungswissenschaften und Schulpraktika. In Bundesländern mit Gesamtschulsystem wird das Lehramt oft als „Lehramt Sek. I“ bezeichnet und deckt mehrere Schulformen ab.
Unterschied zu Gymnasium und Grundschule
Realschullehrkräfte haben eine mittlere Besoldung zwischen Grundschule und Gymnasium. Das Studium ist wissenschaftlich weniger vertieft als das Gymnasiallehramt, aber stärker pädagogisch und methodisch ausgerichtet als das Grundschullehramt.
Gehalt Realschullehrer 2026
| Bundesland | Besoldung | Brutto Berufseinsteiger |
|---|---|---|
| Bayern | A 12 → A 13 (nach 3 Jahren) | ca. 3.900–4.450 € |
| NRW | A 12 / A 13 | ca. 3.900–4.200 € |
| Baden-Württemberg | A 13 (seit 2023) | ca. 4.450 € |
| Niedersachsen | A 12 | ca. 3.900 € |
Verbeamtung an Realschulen
Realschullehrkräfte werden in den meisten Bundesländern verbeamtet. Die Voraussetzungen sind dieselben wie für andere Lehrämter: Zweites Staatsexamen, Gesundheitsprüfung, Altersgrenze. In Mangelbereichen werden teils auch ältere Quereinsteiger eingestellt.
Vor- und Nachteile der Verbeamtung
Lohnt sich die Verbeamtung als Realschullehrer?
