Beihilfe für Beamte: Was ist Beihilfe & wie funktioniert sie?

Beihilfe & Krankenversicherung

Was ist Beihilfe?
Der Beamtenstatus & Krankenversicherung

Als verbeamtete Lehrkraft übernimmt der Staat einen Teil deiner Krankheitskosten – die sogenannte Beihilfe. So funktioniert das System.

50–80%Beihilfesatz
PKVRestkostenversicherung
GKVNur mit Verzicht möglich

Was ist die Beihilfe?

Beamte und verbeamtete Lehrkräfte sind nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Stattdessen erhalten sie von ihrem Dienstherrn (Bund oder Land) eine Beihilfe – einen prozentualen Zuschuss zu ihren Krankheitskosten.

💡 Wichtig: Die Beihilfe deckt nur einen Teil der Kosten. Den Rest musst du selbst versichern – in der Regel über eine private Krankenversicherung (PKV).

Wie hoch ist die Beihilfe?

1
Beamte ohne Kinder: In den meisten Bundesländern 50% Beihilfe, 50% selbst tragen.
2
Beamte mit Kindern (ab 2 Kindern): Oft 70% Beihilfe – je nach Bundesland.
3
Im Ruhestand: Steigt auf 70% – da das Einkommen sinkt.

Beihilfe + PKV: Das Zusammenspiel

Die Beihilfe ersetzt nicht die Krankenversicherung – sie ergänzt sie. Typischerweise läuft es so: Die PKV versichert genau den Anteil, den die Beihilfe nicht abdeckt (z.B. 50%). Fachbegriff: Restkostenversicherung.

✅ Tipp: Achte beim PKV-Abschluss darauf, dass Tarif und Beihilfesatz zusammen 100% ergeben. So entstehen keine Deckungslücken.

Kann ich als Beamter in die GKV?

Grundsätzlich ja – aber dann verzichtest du auf die Beihilfe. Für junge, gesunde Beamte ist das meist teurer. Nur in bestimmten Lebenssituationen (z.B. Ehegatte in GKV, viele Kinder) kann es sinnvoll sein.

📋 Beihilfe auf einen Blick

  • Staatlicher Kostenzuschuss für Beamte
  • 50–80% je nach Bundesland & Situation
  • Wird direkt beim Dienstherrn beantragt
  • Ergänzt durch PKV oder GKV

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