Mobbing gegen Lehrer: Was tun? Rechte & Schritte

🚨 Schulrecht

Mobbing gegen Lehrer: Rechte, Schritte & Absicherung

Schüler, Eltern, Kollegium, Schulleitung – Mobbing trifft auch Lehrkräfte. Hier erfährst du, was zu tun ist.

Mobbing gegen Lehrer: Ein unterschätztes Problem

Lehrer werden häufig als Täter von Mobbing wahrgenommen – doch die Realität ist vielschichtiger. Auch Lehrkräfte sind Betroffene von Mobbing: durch Schüler, Eltern, Kolleginnen und Kollegen oder die Schulleitung.

Formen von Mobbing im Schulkontext

Mobbing durchTypische Formen
SchĂĽlerinnen & SchĂĽlerFilmen ohne Erlaubnis, Bewertungsportale, Verweigerung, Beleidigungen
ElternBeschwerden beim Schulamt, falsche Anschuldigungen, öffentliche Anprangerung
KollegiumAusgrenzung, GerĂĽchte, Sabotage der Arbeit
SchulleitungBenachteiligung, ungerechtfertigte Beurteilungen, Schikane
⚠️ Wichtig: Mobbing ist kein einzelner Konflikt, sondern ein systematisches, wiederholtes Muster über mindestens 6 Monate. Einmalige Konflikte gelten rechtlich nicht als Mobbing.

Was kannst du tun? Schritte bei Mobbing

  1. Dokumentieren – Datum, Ort, Zeugen, genaue Vorfälle schriftlich festhalten
  2. Vertrauensperson suchen – Personalrat, Gewerkschaft (GEW, VBE), Schulpsychologischer Dienst
  3. Gespräch suchen – Bei Kollegiumsmobbing ggf. Schulleitung einschalten
  4. Schulleitung / Schulamt – Bei Mobbing durch Schulleitung direkt an das Schulamt
  5. Rechtlichen Beistand – Rechtsschutzversicherung nutzen, Anwalt einschalten

FĂĽrsorgeverpflichtung des Dienstherrn

Der Dienstherr hat eine FĂĽrsorgepflicht gegenĂĽber seinen Beamten. Das bedeutet: Er muss bei bekanntem Mobbing einschreiten und ist verpflichtet, die betroffene Lehrkraft zu schĂĽtzen. Kommt er dem nicht nach, kann er schadensersatzpflichtig werden.

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