
Auslandsschuldienst: Im Ausland als Lehrer arbeiten
Über 2.000 deutsche Schulen weltweit suchen Lehrkräfte. Was der Auslandsschuldienst bietet, wie man sich bewirbt und welche Konditionen gelten.
Was ist der Auslandsschuldienst?
Das Auswärtige Amt entsendet jährlich mehrere hundert Lehrkräfte an Deutsche Auslandsschulen, Europaschulen und in das Programm der Deutschen Auslandsschularbeit (PASCH). Die Entsendung erfolgt für 3–6 Jahre mit anschließendem garantierten Rückkehrrecht an eine deutsche Schule.
Welche Arten von Stellen gibt es?
- Bundesprogramm (AA/ZfA): Entsendung durch das Bundesverwaltungsamt, volle Beamtenrechte behalten
- Landes-Entsendung: Direkt durch Landesschulbehörde, z.B. Goethe-Institut-Schulen
- Direktbewerbung: Anstellung direkt bei einer deutschen Auslandsschule (kein Beamtenstatus)
Konditionen und Zulagen
| Leistung | Beschreibung |
|---|---|
| Entsendungszulage | 20–70 % des Grundgehalts je nach Land und Teuerung |
| Mietzuschuss | Ortsübliche Wohnkosten werden übernommen |
| Reisekostenerstattung | Hin- und Rückreise + Umzugskosten |
| Familienbonus | Zulagen für mitreisende Kinder und Partner |
| Beihilfe | Bleibt erhalten |
| Rückkehrrecht | Garantierte Stelle in Deutschland nach Rückkehr |
Bewerbungsprozess
Bewerbungen laufen über das Bundesverwaltungsamt (BVA) und die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA). Die Auswahl erfolgt durch Auswahlseminare. Wichtig: Mindestens 3 Jahre Berufserfahrung an deutschen Schulen, Verbeamtung auf Lebenszeit, und idealerweise ein Fach mit Mangel.
