Pflegeversicherung für Beamte: Was Lehrer wissen müssen

🏥 Versicherung

Pflegeversicherung für Beamte: Beihilfe + PPV erklärt

Wie sind verbeamtete Lehrer im Pflegefall abgesichert? Alles über Beihilfe, private Pflegepflichtversicherung und Pflegelücke.

Pflegeversicherung für Beamte: Das Wichtigste

Als verbeamteter Lehrer bist du in der privaten Pflegeversicherung (PPV) versichert – nicht in der gesetzlichen sozialen Pflegeversicherung (SPV). Die PPV ist an die PKV geknüpft und wird dort mitgeführt.

Wie funktioniert die Beamten-Pflegeversicherung?

Im Pflegefall springt die Kombination aus Beihilfe und privater Pflegepflichtversicherung ein:

PflegegradBeihilfe (50%)PPV-LeistungEigenanteil
Pflegegrad 1125 €/Monat125 €/MonatGering
Pflegegrad 2361 €/Monat361 €/MonatModerat
Pflegegrad 3682 €/Monat682 €/MonatRelevant
Pflegegrad 41.023 €/Monat1.023 €/MonatSignifikant
Pflegegrad 51.262 €/Monat1.262 €/MonatHoch
⚠️ Pflegelücke: Beihilfe + PPV decken oft nicht die realen Pflegeheimkosten von 3.000–5.000 €/Monat. Eine private Pflegezusatzversicherung kann die Lücke schließen.

Beitrag zur privaten Pflegeversicherung

Der monatliche PPV-Beitrag ist bei den meisten Beamten deutlich günstiger als bei GKV-Versicherten, da keine Einkommensbeiträge erhoben werden. Typische Beiträge: 30–60 €/Monat je nach Alter und Tarif.

Familienmitversicherung in der PPV

Anders als in der GKV gibt es in der PPV keine kostenfreie Familienversicherung. Kinder und Ehepartner ohne eigenes Einkommen müssen eigene PPV-Verträge abschließen. Das ist ein wichtiger Kostenaspekt beim PKV-Wechsel.

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