
Probebeamter: Was passiert bei schlechter Leistung?
Die Probezeit ist keine Garantie für die Verbeamtung auf Lebenszeit. Was die Anforderungen sind und was bei negativer Beurteilung passiert.
Die Probezeit für Beamte
Nach dem Referendariat werden Lehrkräfte zunächst als Beamte auf Probe eingestellt. Die Probezeit dauert je nach Bundesland 3–5 Jahre. In dieser Zeit wird regelmäßig geprüft, ob die persönliche, fachliche und gesundheitliche Eignung für das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit vorliegt.
Was wird während der Probezeit bewertet?
- Fachliche Eignung (Unterrichtsqualität, Wissensstand)
- Persönliche Eignung (Belastbarkeit, Teamfähigkeit, Kommunikation)
- Gesundheitliche Eignung (kann sich während der Probezeit ändern)
- Dienstliches Verhalten (Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit)
Was passiert bei negativer Beurteilung?
Wer am Ende der Probezeit nicht die erforderliche Beurteilung erreicht, kann entlassen werden. Das passiert aber selten — und in der Regel gibt es vorher klare Warnsignale, Gespräche und die Möglichkeit zur Verbesserung.
Widerspruch gegen negative Beurteilung
Wer eine negative Beurteilung erhält, kann innerhalb einer Frist Widerspruch einlegen. Dabei helfen konkrete Nachweise der eigenen Leistungen und ggf. Zeugenaussagen von Kollegen oder Schulleitung. Im Zweifelsfall: Rechtsberatung einholen.
