Beihilfe für Psychotherapie: Was Beamte und Lehrer wissen müssen

Beihilfe für Psychotherapie: Was Beamte und Lehrer wissen müssen
Beihilfe · Psychotherapie · Burnout

Beihilfe für Psychotherapie: Der vollständige Leitfaden

Burnout und psychische Erkrankungen sind Hauptgründe für Dienstunfähigkeit bei Lehrern. Die gute Nachricht: Beihilfe erstattet Psychotherapie — mit einigen Besonderheiten.

HäufigsteDU-Ursache
Beihilfeerstattet Therapie
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Erstattet die Beihilfe Psychotherapie?

Ja — Psychotherapie ist grundsätzlich beihilfefähig, wenn sie von einem approbierten Psychotherapeuten oder Psychiater durchgeführt wird und medizinisch notwendig ist. Es gelten jedoch besondere Verfahren und Stundenkontingente, die du kennen solltest.

Welche Therapieformen sind beihilfefähig?

Therapieart Beihilfefähig? Max. Stunden (ca.)
Verhaltenstherapie (KVT) Ja 60–80 Std.
Tiefenpsychologisch fundierte PT Ja 60–100 Std.
Analytische PT Ja 160–300 Std.
EMDR Ja (als Bestandteil) Im Rahmen der PT
Coaching Nein
Online-Therapie (zertifiziert) Teils Abhängig von Bundesland

Antrag und Genehmigung

Für Kurzzeit-Psychotherapie (bis 24 Sitzungen) ist in vielen Bundesländern keine Vorabgenehmigung nötig. Für Langzeittherapie ist ein Gutachterverfahren erforderlich: Der Therapeut stellt einen Antrag beim Gutachter, bei Bewilligung genehmigt die Beihilfestelle die Stunden.

⚠️ Praxis-Hinweis: Stell den Beihilfe-Antrag immer vor Therapiebeginn für längere Therapien — rückwirkende Genehmigungen sind kaum möglich. Die Erstattung bei Privatpraxis-Therapeuten ist meist höher als bei Kassensitz.

Burnout und Dienstunfähigkeit

Psychische Erkrankungen, darunter Burnout, sind die häufigste Ursache für Dienstunfähigkeit bei Lehrern. Wer frühzeitig Unterstützung sucht, schützt nicht nur seine Gesundheit — sondern auch seine Arbeitskraft. Eine DU-Versicherung sichert das Einkommen für den Fall einer länger anhaltenden Erkrankung ab.

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